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Vandräk 232 Vanök, Norbert
seine Thiere sind correct gezeichnet und
wahr.
Pesther Lloyd. 1864. Nr. 142. im „Feuille.
ton". — Verschiedene Kunstkatalo ge.'.Ter
Künstler koinmt auch als H. van der Venne
und T. van der Venne bezeichnet vor.
3>andorfi (Pseudonym für Ladis-
laus Bartfay), siehe: Vllrtflly, Ladis-
laus M . I, S.
Vandrök, Andreas (Schulmann,
geb. zu (5setnek im Gömörer Comitate
Ungarns im Jahre 1808). I n seinem
Geburtsorte erhielt er unter väterlicher
Leitung seine erste Erziehung, dann be-
suchte er die Schulen in Rosenau, spater
in Eperieä. 1830 bezog er die Universität
Jena, auf welcher er sich vornehmlich
unterProfessor Fries den philosophischen
Disciplinen widmete. 1833 in seine Heimat
zurückgekehrt, wurde der 23jährige Van-
dräk in Rücksicht auf die ausgezeichneten
Zeugnisse, welche er sowohl an den vater»
landischen Schulen als auch an obgedach-
ter Universität erhalten hatte, zu Leutschau
mit der Lehrkanzel der Philosophie be»
traut. Später fungirte er als Rector zu
Eperies. Zugleich war er in seinem Fache
schriftstellerisch thätig, und sind von
ihm erschienen: „^. ^/ioso^'az' e^/i^a
e/e?/l6l", d. i. Grundzüge der philoso
phischen Ethik (Leutschau 1842); —
H^nttT-a", d. i. Die reine Logik für Ober<
gymnasien (Leutschau 1844; 2. Aufl.
Eperies 1861; 3. Aufl. ebenda 1867);
Kc/tt^", d. i. Die Psychologie für Gym
nasien (Leutschau 1841; 2. Aufl. 1847
3. Aufl. C'peries 1862, 8".); — ^Hö'^e
^ ^ s " , d. i. Phi»
losophische Sittenlehre. Handbuch für den
Schulunterricht (2. überarbeitete Auflage 1863,8».). Außerdem verfaßte er mehrere
Schulprogramme und schrieb Artikel für
das Kirchen» und Schulblatt: ^Z^Kä^i
63 iskoi^i Ikp". Zur Zeit ist Andreas
Vandräk Professor am theologischen
Curse des Collegiums der evangelischen
augsburgischen Confession zu Eperies,
Director des Gymnasiums daselbst und
correspoudirendes Mitglied der philo>
sophisch ° socialwissenschaftlich - historischen
Classe der ungarischen Akademie der
Wissenschaften.
Hlomoi-in, IZuuzkrc'i'um a. tridus proximis
(<?7Ul2e 18 )^8, I^ eo^p. listky, b".) x. 158.
Ein Kar l Vandrak lebt als Maler in Pesth,
Er ist wohl gar ein Tohn oder doch naher
Verwandter des Eperieser Gymnasialdirectors
und Professors der Theologie Andreas
Vandräk. Im Jahre 1863 beschickte er die
Februar» und October-Auöstellung des öster«
reichischen Kunstvereines in Wien, und zwar
miidenBlumrnsrücken: „Blumcn" und „Rosen"
(46 ft,) und einem Thierstücke: „Todter Hase".
In späteren Ausstellungen dege>'<N!,'n wir dem
Künstler nicht mehr.
Vanek. Diesen Namen, welcher deutsch
Wlllliek ausgesprochen wird, finden wir
verschieden geschrieben: Vlllliek, Wltliek,
WllNjeck und Waniek, oft auch bei ein und
derselben Person in allen diesen Schreib-
weisen. Wir halten uns an die ursprüng-
lich slavische: VllNbk, lassen die Namens-
träger in der alphabetischen Ordnung der
Taufnamen folgen und helfen den sprach-
lich unkundigen Benutzern dieses Lexikons
durch Ruckweise nach.
Vanek, Norbert <öechiscker Schrift»
stell er, ged. zu Teinitz»Chrochowa
im Chrudimer Kreise am 27. April 1781,
gest. am 29. December 1833). Schon in
der Schule seines Geburtsortes zeigte er
sich so talentbegabt, daß die Eltern be-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Ullik-Vassimon, Band 49
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Ullik-Vassimon
- Band
- 49
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1883
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 348
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon