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) Johann 266 ) Johann
<i>42. 8".). Dieser Tamuc l Vi l radi ist
vielleicht ein 2ohn des Vorigen. — jZ. Ueber«
die^ südrt Ladiölaus Köu:ir i in seinem
(Klausenburss 18^4. Barrnn und Ste!n. t>")
H. 2o<> eine ^.'»elsfamilie Vl i radi-K^'
m«'ndi, I^an Nagy aber in seinem unga»
rischen Ädelswerke.- ^la^vai-oi-Zxilx cäal-Iäai
(Pesth <8«ö. Mor. N-itb, gr. t>".) Bd. XI I ,
3. 3ö—3^ fünfzehn ungarische und sieben«
kurdische Adelsfainilien an, und zwar die
V :l r a d y « 3,? a b <'». V llrady » N a l in ä r.
V:», r ad y « B orb >' ly , V ^ radi - Szen t-
i, Vilradl) - G nöngyös, V u«
radN'Nagy-Vi l rad i und Torda, V u«
r a d i) - Ke«.' seti und Budak, V :>ra d y»
^ ndi, V urad i ' N ette g und V n»
«Nagy<Eny ed. Zu diesen gehört nun
wohl die eine oder d!e andere der oorer-
wähnten Personen, was jedoch auö der Dar-
stellung selbst nicht ersichtlich ist. Zum
Tchlusse sei noch bemerkt, daß wir den
Namen ebenso mit y (Värady), wie mit i
(Varadi) geschrieben finden
a, Jacob, siehe: Gllllrllüll,
Jacob ^Bd. VI, S. 6^.
a, Vincenz, siehe: Guamna,
Jacob sBd. VI, S. 7, im Textes
Varga. Auch mit diesem Namen hat
es, wie mit vielen anderen mit 35 anlau<
tenden, wieVanka, Vanek,Värady
u. a. -die gleiche Bewandtniß, daß sich
nämlich deffen Träger bald mit V, bald
mit W geschrieben sinden. Wir befolgen
also auch hier die Maxime der Anreihung
nach dem Alphabet der Taufnamen,
mit Beibehalt der üblichen Schreibung
des Geschlechtsnamens mit V oder mit W
und erleichtern dem Benutzer dieses Lexi-
kons das Auffinden des Gesuchten durch
Ruckweise, wo solche nöthig erscheinen.
Wlirgll, Johann (.'Schulmann und
Fachschriftsteller, geb. zu Koväcs-
vag äs im Abaujer Comitate Ungarns am 8. Jänner 4804, gest. zu Nagy.
Körös am ll). Jänner 1873). Die
Studien legte er zu S<irospatak und
Eperies zurück, dann widmete er sich dem
Lehramte, und zwar zunächst 1830 in
der dritten Gymnasialclafse, 1831 und
1832 aber als Lehrer der mathematischen
und physikalischen Wissenschaften in Sä.-
rospatak. Im Jahre 1833 erhielt er von
der ungarischen Akademie der Wissen«
schaften den Preis für die Beantwortung
einer mathematischen Preisfrage, unter-
nahm dann eine größere Reise durch
Deutschland und trat nach seiner Rück-
kehr eine Professur in Nagy-Körös an.
1834 ward ihm der zweite für Fragen im
Gebiete der Pädagogik und des Unter-
richts ausgesetzte M arczib än y i'sche
Preis zutheil, und es erfolgte schon im
nächsten Jahre seine Ernennung zum
correspondirmden Mitgliede der unga-
rischen Akademie, welche ihm wieder 1836
für die Beantwortung einer philoso-
phischen Preisfrage den Preis zuerkannte.
Warga blieb bis an seinen Tod, von
dem er im Alter von 71 Jahren ereilt
wurde, im Lehramte und schriftstellerisch
thätig. Die Titel seiner zahlreichen Schrif-
ten sind: „ I's2s>kö)l?/!' as s/s?nz' nsvs/es
66 ?ttNi?l?s^K", d. i. Leitfaden zur Ele-
mentarerziehung und zum Unterrichte,
zwei Theile; I. Theil: „ . ^ ölenii neve-
I6s 68 ta.!iitä5 <^1iipvoria.t^i", d. i. Grund-
züge des Elementarunterrichts und der
Erziehung; I I . Theil: „.^2 eieini tanul-
inän^oiv a1a.pvorlHtQi", d. i. Grundzüge
der Elementarwifsenschaften (Ofen 1837
und 1838); — „
d. i. Hand-ABC und Elementarlesebuch
für untere Volksschulen (Pesth 1841;
8. Aufl. ebd. 1867); — ^
", d. i. Ungarische Sprach»
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Ullik-Vassimon, Band 49
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Ullik-Vassimon
- Band
- 49
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1883
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 348
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon