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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Ullik-Vassimon, Band 49
Seite - 278 -
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Seite - 278 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Ullik-Vassimon, Band 49

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278 Varjas Krone Bayern übernommen, zum Baron er» hoben wurde, über seine Heirat u. s. w. ist in der genealogischen Uebersicht der Familie berichtet worden. Von Johann Lamberis Söhnen war der älteste. Kar l Theodor (geb. 4. September i804), Oberstlieutenant und Generalstabschef der vierten Armeedivi» sion in Bayern und starb als solcher unver- malt am 27. Mai 1832 zu Würzburg; der zweite. Franz Lamberr (geb. 16. September ts0ö). ist königlich bayrischer Kämmerer und seit März 4839 Stubengenosse der Gesellschaft „zum Distelzwang" in Bern. Am 27. Juni <837 mit N. Tyereie Freiin von Wiirtzöurg vermalt, pflanzte er sein Geschlecht fort ^oergl. die Stammtafel S. 273), wahrend sein jüngerer Bruder Friedrich ^S.272 u. f^ der schneidige Nciterofsicier. geistvolle Poet und Sonderling, unvcrmält blieb. Wappen der Nouph de Variconrt. In Silber unter emem blauen, mit drei nebeneinander schwebenden fünfstrahligen silbernen Sternen beleg! cn Schild et-Haupte ein aus dem rechten Schildesrande fast bis zu einem Dritttheil der Schildesbreite stufenweise aufsteigender, dann gleicherweise gegen links abfallender schwarzer Felsen, über welchem ein schrägelinks gelegter Anker von gleicher Farbe schwebt. Auf dem Schilde ruht die Freiherrenkrone. Auf dieser erhebt sich ein Helm. aus dessen Krone drei Straußfedern, eine blaue, silberne und schwarze, emporwallen. Helm decken rechts blau. links schwarz, beiderseits mit Silber unterlegt. Schildkalter. Zwei auswärts- sehende silberne Löwen mit ausgeschlagenen rothen Zungen. Devise.- „An Kanee et flaute". Das Wappen der Varicourt, Alb in i ist mit dem Albini'schen vermehrt, hat aber für dieses Werk keine Bedeutung. Barjas, Johann (Schulmann, geb. zu ^.cs im Stuhlweißenburger Comitate Ungarns am 2. Jänner 1721, gest. im Jahre 1789). Die Elementar- schulen besuchte er zu Csakvär, das Gym- nasium zu Kecskemet, 1738 begab er sich aber nach Debreczin, wo er 1743 als Hilfslehrer angestellt wurde. Doch schon im folgenden Jahre trat er von seinem Posten zurück, um an Universitäten des Auslandes seine Studien zu vollenden, und so ging er nach Zürich und dann nach Utrecht. 1730 heimgekehrt, erhielt er zunächst das Rectorat an der Schule zu Kecskemst und vermalte sich mit der Witwe seines ehemaligen Lehrers Georg Marothy l^ Bd. XVII, S. 8 in den Quellens 1732 als Professor nach De- breczin berufen, trug er daselbst Kate- chetik, über die symbolischen Bücher der christlichen Kirche, orientalische Sprachen und hebräische Alterthümer, im Ganzen durch 34 Jahre, vor. Varjas huldigte der Poesie und hatte die Marotte, Verse zu machen, in denen von den Selbst» lautern nur das e vorkommt, eine ab« geschmackte Spielerei, welche sich auch zu Beginn des laufenden Jahrhunderts in die Novellen und Gedichte der deutschen Almanache und Taschenbücher einzu- schleichen suchte, aber bald vom gesunden Geschmack der deutschen Leser abgewiesen wurde. Im Druck erschien von ihm unter Anderem in lateinischer und ungarischer Sprache: „ZVe^'a vs?-?' non " (Debre- czin 1773, 8".), das in der Graf Szo- chänyi'schen Bibliothek befindliche Exem- plar enthält die handschriftliche Widmung des Autors an den Kaiser Joseph II. in deutscher und ungarischer Sprache, arjas war seinerzeit eine in literari« schen Kreisen wohlbekannte Persönlich« keit, und als Kazinczy seine Reise von Sarospatak nach Bihar unternahm, suchte er den gelehrten Theologen auf. Varjas' Hingang betrauerten insbe» sondere arme Studenten, gegen die er sich immer als großer Wohlthäter erwies. S. 2l7. — IIH HlaF^ar Hluntium, d. i. Das neue ungarische Museum, ls59, Bd. I, S. 473: i,Va^3.5 l^lnoL <>1^ne2, d. i. Zu Ios. Varjas' Leben. Pon Stevhan Szi» lägyi".
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Ullik-Vassimon, Band 49
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Ullik-Vassimon
Band
49
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1883
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
348
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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