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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Ullik-Vassimon, Band 49
Seite - 281 -
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Varnbüler 281 Varnbüler gart 28. September 4830). Zum Kriegsdienste ausgebildet, trat er 4792 als Unterlieutenant in die würrtem- einen Wenzel Varleich auf Zoikouec am 3. December 4774, gest. in S tu t t im Pilsener Kreise. Er kaufte dieses Besitz« thum von Christoph von Kokorzowa an. In den bewegten Jahren 1618 bis i62<) stand er auf Seite der Rebellen, in Folge deffen er naä, der Schlacht am weißen Berge. l62l. ^ bergische Linie. 4797 avancirte er zum seinen Besitz und sein Leben verwirkte und die i Heimat verließ, sein Schloß Zvikovec aber! ging an Wenzel HeracliuZ von Bl iz ioa z über. Mit der Zeir verarmte die Familie gänzlich, war aber im achtzehnten Jahrhun- derte noch immer zahlreich, wie dies aus den AdelZregistern ersichtlich ist. Später scheinen ihre Vermö^cnsverhältnisse sich gebessert zu Haben, denn ein Joseph Varleich kaufte uon Philipp Hnevsa Strän ik auf Ko- piolno das Gut Dobrohost im Pilsener Kreise und besaß 1802 überdies noch das Gur Nadir, da er aber selbst kcine rechtmäßigen Leibeserben hatte, so setzte er mit Testament vom Jahre 1812 die Kinder seines Ver- wandten Anton Kotz von Dobrz zu Erben ein. Michael Johann Var l eich's, der gleichfalls in der zweiten Hälfte des acht' Hauptmann im württembergischen Gene- ral-Quartiermeisterstabe und verwendete die Zeit des Friedens zur Ausarbeitung militärischer Denkschriften, deren eine den Beifall des Erzherzogs Karl, in so hohem Grade erhielt, daß ihm von diesem wieder- holt Anträge zum Uebertritt in österrei- chische Dienste gemacht wurden. Barn- büler nahm nicht an. 4803 stieg er zum Chef des Generalstabes des würt- tembergischen Truppencorps auf. Als er sick aber im folgenden Jahre mit Frei- müthigkeit in einer Denkschrift über die damals lästige Recrutirungsweise äußerte, zehnten Jahrhunderts lebte, wurde schon S. 280 ^ )0g er sich die Ungnade des Königs zu, in Kürze gedacht. Ein Joseph Varleich! was ihn veranlaßte, mit Berufung auf seinen geschwächten körperlichen Zustand den Abschied zu nehmen. Nun widmete ^ er sich zunächst der Landwirthscbaft, ! jedoch mit so geringem Glücke, daß er in ! seinen Vermogensverhaltnifsen bedeutend zurückkam. Als er dann im eigenen Vaterlande vergebens eine geeignete Anstellung anstrebte und sich in Europa die Kriegswolken immer dicbter auf- thürmten, trat er Ende 48!3 als Oberst des General - Quartiermeisterstabes in österreichische Dienste und machte in dieser Eigenschaft den Feldzug 4844 mit. Im folgenden Jahre traf er mit König Friedrich in Wien zusammen und verließ auf dessen Anregung die diente 1809 als Major im Infanterie«Regi< mente Freiherr uon Kerpen Nr. 49 und wurde im Berichte über das Treffen bei Ebelsberg (3. Mai g. I.) für sein tapferes Verbalten belobt. Er starb als Generalmajor. Der Gegenwart gebort Franz Varleich von Vubna an. Derselbe, 1?ii4 Zu Troppau ge» boren, trat 4809 in die kaiserliche Armee ein, mit welcher er die Feldzüge der nächsten Jahre mitmachte. 1843 zum Oberstlieutenant im Infanterie'NegimmteHoch« und Deutschmeister Nr. 4 befördert, rückte er dann bis zum Gene- ralmajor auf. 1830, gelegentlich seines Ueber- trittcs in den Ruhestand mit dem Ritterkreuze des Leopoldordens ausgezeichnet, wurde er 1860 zum Lieutenant der ersten Arcieren« Leibgarde ernannt und in den erbländischen Freiherrenstond erboben. Wappen. Im blauen Felde ein goldener Kessel. Auf dem Schilde ruht ein gekrönter Helm, auf demselben der erwähnte Kessel, aus welchem sich drei Straußfedern emporschwin- gen. Die Farben der Helmdecken sind — wahr» scheinlich blau mit Gold unterlegt. VarnMer, Ferdinand Freiherr (in den Jahren 4813—1843 k. k. Oberst im Generalstabe, geb. zu Ludwigsburg österreichische Armee. Vom Könige durch Ernennung zum Generalmajor und Gene« raladjutanten entschädigt, diente er nun fortan seinem Vaterlande, in welchem seine Verdienste erkannt und ihm mancher- lei Ehren zutheil wurden, doch haben seine ferneren Lebensschicksale für dieses Werk
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Ullik-Vassimon, Band 49
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Ullik-Vassimon
Band
49
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1883
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
348
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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