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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Ullik-Vassimon, Band 49
Seite - 287 -
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Varoni 28? Varoni 23. Februar t868 als Ministerresident Brasil liens am k. k. österreichischen Hofe in Wien beglaubigt, verblieb er in dieser Stellung bis zu seinem in Wien Anfangs Juli 1878 er» folgten Tode. Er beschäftigte sich viel mit Geschichte und gab mehrere geschichtliche Werke heraus, so eineBiographie von Martin Alonso de Souza (Lissabon 1839); — „NiLtai-ia 3^1-a.l 6.6 Li-K2il" (kio ^alieiro 1835); — „V62PU06 st 50Q preinltzi' vo^'^tz" — und „Nxainon äs <iuel<iu65 ^oints äs I'liistoirs ^^o^l-apliilili« du Ni>>2i1". Auch in den „Sitzungsberichten der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien" veröffentlichte er wiederholt Abhandlungen, so über „das wahre Guanahani deö Columbus. Aus dem Tagebuch des Columbus auf seiner ersten Reise. Mit einer Karte" (Wien 1869) — und ^KnN'iwportlniaa. ä'un Wg.nuLLi'itto insciito Äella Vidliotsca, imVeri2.Ie <l,i Vienua, psr vsriücarL, <iua1s 5u la. prima isola scoVorta, äsi Ooloiu'do oä ancno alti-i xunti äeUa, stoi'ia. äsiia. America. (Üon uua. carta Fso^rH- üca" (ebd. 1869). Adolfo Varnhagen war Mitglied der geographischen Gesellschaft in Paris, des historischen Instituts in Vrast< lien und der portugiesischen Akademie der Wissenschaften in Lissabon. In den Jahren 1875 bis 1878 befanden sich ein Franz T. Vicomte Varnhagen de Port i) seguro (geb. 1863) und Ludwig Vicomie Va'rn» Hagen de Portoseguro (geb. 1869) als Zöglinge in der k. k. theresianischen Ritten akademie. Cs sind dies zwei Söhne des oben erwähnten Chevalier Adolfo von Varn» Hagen. ^Allgemeine l i ter arische Cor« respondenz. Bd. I I , S. 173.^ l Varoni, auch Varonne und Varrone, Johann (Landschaftsmaler, geb. zu Bellinzona. im Canton Tessin 4832). Neber semen ersten Lebens- und Bildungsgang sind wir nur sehr unvoll« kommen unterrichtet. Wir wissen nur, daß Varoni die k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien besuchte, sich im Atelier Höger's Md. IX, S. 110^ weiter fortbildete und dann seinen blei- benden Aufenthalt in Wien nahm, von wo er zum Zwecke seiner Studien Kunst« reisen in die österreichischen Gebirge, nach Italien und der Schwei; machte. Von diesen Ausflügen brachte er die Motive zu seinen trefflichen Landsckafts- bildern heim, welche bald die Aufmerk- samkeit der Kenner und Kunstfreunde erregten. Schon 4833 begegnen wir seinen Arbeiten in den Monatsausstellungen des österreichischen Kunstvereines, in welcben dann von Zeit zu Zeit seine ungemein ! lieblichen und mit tiefem Sinne für die Schönheiten der Natur gemalten Land- schaften zu sehen waren; so 1855: „Zririill im Albllnrrgrbirge" (209 fl.); — „ÄN5 der römischen OllMpllgnü mit iler Ak55icht auf bll3 Subincrgebirge" (250 st.)', — „Partie bei Oleullna im Sakinergrbirge" st<50 st.); — „Minen nan Pllestnm" (200 fi.); — 1856: „Pinienmllld bei Frasrati im Sllmmrgrlurgr" (230 st.); — 1858: „Brunnen in der römischen bümpagnü", vom Maler selbst für das „Wiener Künstler'Album" lithogra- phirt, ein ungemein wirksames Blatt; — „Zt. Glltihard in der Schweiz"; — 1860: „Nrnnnm bei Grottll Ferraw" (130 st.); — „Wien, ullm Ullhlrnberge llU5 ^r3ehrn"; — 1 8 6 1 : „Na5 Nll55M bei Wildbllch Ollätein" (400 st.)', — „Tempel der Canrardw bei Girgente" (l80fi.); — 1862: .Ft. Nrr- nardinll in der Zchmch", gleichfalls vom Maler selbst für das , Künstler-Album" meisterhaft lithographirt; dabei gewahren wir, daß sich der Künstler selbst ein- mal, und zwar auf dem „Brunnen in der römischen Campagna", Varoni , auf dem Bilde „St. Bernardino" aber Varrone schreibt, daher wir mit bestem Willen außer Stande sind, die richtige Schreibung seines Namens festzusetzen; — 1863: „Nn5 AnlllMQl im PiuMll" (200 st.); — „Partie 225 dem schlimmer- gute"; — 1864: „Ner Beetee"; — „Ver Pukncker"; — „Nrr schlern bei Mzen"; — „Mlltill ans Nrlllmenburg" (220 st.); — „rllnllschlllt5Mlltill bei Vazen" (80 fi.); —
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Ullik-Vassimon, Band 49
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Ullik-Vassimon
Band
49
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1883
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
348
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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