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Varoni 288 Vass, Daniel
„N2ä Innt!illl bei Nrllimrnbnrg" (200 fl.)',
— 1865: „Partie bei Tundknburg" (300 fl.)',
— „MntlzchllttLMlltiu bei HallätM"; —
1866: verschiedene Landschaftsstudien-
— 1867: „Nllltill
llN5
ilrrSchlllch" (300 si.)',
— 1871: „Hlrk5i!llnÜ5chait bri
(400 fi.)> — 1872: „N
um Zwl5n" (700 fi.). Von späteren
Bildern dieses Künstlers sind mir be-
kannt: „Hedirgsuhuriir am .Zellrrsre": —
„3!üZ Nalegghcirii mit dem CHrrnmglrtzchrr
im Gberrngadiil". welches in der Wiener
Weltausstellung 1873 z^u sehen war'
— „Nll5 NiMZchllchtl'.lll bei Gnätein", in
der historischen Kunstausstellung vom
Jahre 187? anläßlich der Eröffnung der
neuerbauten k. k. Akademie der bildenden
Künste. Auch hat er ein „Panorama der
Karstbahn" im lithographirten Schwarz-
und Farbendruck im Jahre 1838 voll-
endet. Dasselbe bildet gleichsam ein
Seitenstück zum Benkert'schen „Pano-
rama der Semmeringbahn", nur ist es
ungleich künstlerischer durchgeführt, aber
nicht von einer Wiener Firma, sondern
von Lor i l lo t in Berlin herausgegeben.
Zahlreiche Bilder Varoni's befinden
sich im Privatbesitz, wie denn seine Land»
schaften überhaupt sehr gesucht sind. Es
sind aber auch Werke von seltener Schon«
heit, immer voll herrlicher Stimmung,
mit warmem und wahrem Tone und
dabei durchaus nicht kleinlicher Technik
und von großer decorativer Wirkung.
Auch kennen wir Radirungen von des
Künstlers Hand. So befand sich in
Posonyi's Wiener Kunstauction vom
29. November 1838 eine „Waldpartie
mit Weg" (qu. 4"., auf chinesischem
Papier), ein schönes Blatt, welches die
sichere Hand des Meisters und eine trefs-
liche Auffassung der Natur verräth.
DieKünstleral lerZeitenundVölker.. .
Begonnen von Prof. Fr. Mül ler, fortgesetzt und beendigt von Dr. Karl Klunzinger
und A. Seubcrt (Stuttgart 1864, Ebner
und Teubert. gr. t>".) Bd. I I I , S. ?43 »ine
nichtssagende Notiz von dritthalb Zeilen mit
der merkwürdigen Quellenangabe: „DioZ.
küren t864".) -- Ostdeutsche Post
(Wiener volit. Blatt) 1853. Nr. 288. im
Feuilleton: „DecemberauZstellung des öster-
reichischen Kunstvereineö ".
Varrone, siehe: Varoni, Johann.
Vlirrl), Pseudonym für Anton Logcr,
siehe: Bd. XV, S. 438.
Vas und Vass. Die Namen mit dieser
zweifachen Schreibung sind in der Aus»
spräche gar nicht oder kaum zu unter,
scheiden; sie folgen daher mit Beibehal-
tung der angenommenen Schreibweise in
der alphabetischen Ordnung der
T a u fnamen.
Vass de DiödV^rallyll, Daniel von
(k. k. Oberst und Regimentscom-
mandant, geb. zu Diud in Sieben«
bürgen 4813, gest. zu Wien am 3. Mär;
1861). Der Sproß einer altadeligen
siebenbürgisch'ungarischen Familie, trat
er nach Beendigung der Gymnasialstu«
dien, achtzehn Jahre alt, als Cadet beim
2. Infanterie-Regimente Kaiser Alexan»
der in die Armee. Nachdem er in mehreren
Infanterie - Regimentern gedient hatte,
wurde er 4834 zum Major im Regiments
Erzherzog Rainer Nr. 39 befördert. 1837
in das Regiment Culoz Nr. 31 übersetzt,
rückte er 4839 zum Oberstlieutenant und
Commandanten deS 48. Infanterie-Regi»
ments Erzherzog Ernst und in letzterer
Eigenschaft 1860 in demselben auch zum
Obersten vor. Im Feldzuge 4839 hatte
sich Major von Vass bei verschiedenen
Gelegenheiten besonders hervorgethan.
I m Treffen bei Montebello am 20. Mai
stürmte er mit dem ersten Bataillon des
Regiments Culoz so ungestüm gegen den
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Ullik-Vassimon, Band 49
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Ullik-Vassimon
- Band
- 49
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1883
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 348
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon