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s) Joseph 290 S, Lüdislaus
Woiwoden. In der Zeit von 1002 bis
1340 (Pesth 1870, gr. 8".); — ^
/
. . . " , d. i. Das in- und auslandische
Schulwesen Ungarns unter den ^.rpä.den
Wsth 4862, Eggenberger, 8".)'. —
„Z>ä67?/ a?-6?7!a?«^ a/a^"> d. i. Sieben
bürgen unter den Römern (Klausenburg
1864, Stein, 8".), eine vom siebenbür
gischen Museumsvereine mit dem Hay^
naldpreise gekrönte Arbeit; — ^H//K
/:?>e?^ 7i^^6/s?i/6^?/H6)'6')i6^ ^o?-a", d. i.
Zeitalter der anonymen Notars des
Königs B^la (Pesth 1863, Kugler, 80.);
d. i. Die Wortbildung der lateinischen
Sprache. Als Anhang: Die Grundzüge
der lateinischen und ungarischen Poesie
(Szegedin 1863, Burger), in dritter,
völlig umgearbeiteter Auflage. Im Jahre
1866 besorgte Vas auch eine Ueber»
setzung des Cornelius Nepos. Eine
Sammlung der Wörter des Göcseer
Dialektes, die er selbst zusammengestellt
hatte, machte er der ungarischen Akademie
der Wissenschaften zum Geschenke. Aber
mit Vorstehendem ist Vas' literarische
Thätigkeit noch lange nicht erschöpft.
Zahlreich sind seine historischen, biogra-
phischen, topographischen Beiträge, welche
er für gelehrte und andere Sammelwerke
schrieb, wie für das .,11^ mil^Hr ^In-
556uin^, d. i. Das neue ungarische Mu>
seum, 1834, 1833, 1836, für das „Nr-
«lölvi Kln26uin", d. i. Siebenbürgisches
Museum, 1837, für das „NaF^ar 8ion",
d. i. Ungarisches Sion, 1863, 1863 und
1867, in welchen er die Biographien des
Domherrn Casimir Gasparik und des
Erlauer Bischofs Benedict Kizdi mit-
theilte; in „OsÄlaä kön^vQ", d. i.
Familienbuch, 1836; in „N2F^2i- tör- i tä.r") d. i. Ungarisches Geschichts-
Magazin, 1867, in „823.22.a0k") d. i.
Die Jahrhunderte, 1870; in „UaF^r
Iiöi^klc 6i6tr^2a", d. i. Biographien
ungarischer Frauen, 1,861, worin seine
Lebensskizzen der Anna Lonyay, Bar»
bara Petki und Susanna Kälnoky
erschienen; in „Dölidäd n^ptg.r", d. i.
Fata Morgana - Kalender, für 1838;
in „VuäÄpesti 8^6nii6", d. i. Pesth'
Ofener Revue, 186t, u. a. Selbst einem
deutschen Aufsatze aus seiner Feder be»
gegnen wir einmal in den „Verhand-
lungen und Mittheilungen des sieben-
bürgischen Vereines für Naturwissenschaf«
ten", welche im Jahrgange 1837 seine
„Wanderung nach der Eishöhle bei Ske»
risora" enthalten. Uebrigens theilt Io-
seph Szinnyei in seinem historischen
Repertorium: ^H«.x^i «8
(Budapesth 1874, gr. 8".)
S. 1473, die ausführliche Uebersicht der
in Fachblattern, Zeitschriften u. s. w.
zerstreut gedruckten Arbeiten des Johann
Vas mit.
2g.clolc, d.i. Die Jahrhunderte, VII. Jahr«
na (1873). T. 78: „Nekrolog".
Vas, Ladislaus (gelehrter Theolog,
geb. zu Salamonvar im Zalaer Comi»
täte Ungarns am 9. Juni 1780, gest. am
24. März 1842). Der Sproß einer Adels-
familie des Gömörer und Heueser Comi»
tats. Er besuchte die Volksschule in seinem
Geburtsorte, die Mittelschule zu Stein-
amanger. Siebzehn Jahre alt, trat er in
letzterer Stadt ins bischöfliche Seminar,
in welchem er die philosophischen Studien
beendete und mit besonderem Eifer auf
die classische Literatur sich verlegte. Vor
Allem zog ihn das Studium der griechi-
schen Sprache und Literatur an. 1803
zum Priester geweiht, wirkte er zunächst
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Ullik-Vassimon, Band 49
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Ullik-Vassimon
- Band
- 49
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1883
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 348
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon