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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54
Seite - 138 -
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Seite - 138 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54

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Meist, Nach an 138 Weiß, Nachn sU'ar.^üi'l'li Musiko?r;cichnissen, seien es Ver« !aqo- oder Leibkatc:loc;e, oder Verzeichnisse ncui) einzelnen Instrumenten u. s. w., ist .^crc:d?;u eine heillose; in einem ^ataloa. er« chrint ein Musikstück mit Angabe der ^puü- .adl. in einem anderen obne dieselbe. Tann :rieder tragen verschiedene Tonftncke deäseldm l^olnp^sücitt-ö ein und dieselbe ^puö^ahl; sich da brrausiufinden. ist eine Unmöglichkeit, und wie die Tinge stel '^n. ist die Durchführung eines allgemeinen Musikkatalogs, der nainent« licb mit Rucksicht auf allere Tonstückc wün- schenc'wcrlh und w'chtig wäre, kaum denkbar. Podl (E. F). T:e Gesellschaft der Musik« freunde des österreichischen Kaiserstaates und idr Konservatorium, Auf Grundlage der Ge» sellsckaftsacten bearbeitet (Wien 1871. Brau- müll er. ar. k°.,) 3. 67, 9«. t'ö2, 12;». 1^<» und jli8. Porträt. Unterschrift: Facsimile des Na« mens>u>!es: ,,Lanr. Weiß". Darunter: „Prc" fessor am Konservatorium in Wien. Vc?n seinen dankbaren Tchülern". (§. Baiser 1845 (Nid ) N. z-ol. Weiß, Liberatus, siehe: Weiß, Wil- Helm j^in den Quellen, S. 134, Nr. 24^j. Weiß, Ludwig, siehe i Weiß, Wilhelm j^in den Quellen, S. l3!l, Nr. 23^j. Weiß (Weis und Misz), Michael, siehe: Weiß, Nilhelm ^in den Quellen, S. l33, Nr. 2l> und 27^. Weiß. M. I., stehe: Weiß, Wilhelm j^in den Quellen, S. !57, Nr. 28^. Weiß, Nathan (Arzt, geb. im Jahre 1848, gest. in Wien am l8. oder 14. September 188Z). Nachdem er die medicinischen Studien an der Wiener Hochschule beendet hatte, habilitirte er üch an derselben als Docent für innere Medicin und verlegte sich theoretisch und praktisch vornehmlich auf das Ge> biet der Neurologie; dann gab er den Spitaldienst als erster Secundar» arzt in der Abtheilung des Primarius Oi-. Scholz auf und wirkte mehrere Jahre als Secundararzt des allgemeinen ! Krankenhauses, bis ihm als Aspiranten z an Dr. Bamberger's Klinik in dieser ^ Anstalt 1883 die Leitung des Ambula- ! toriums für Nervenkranke übertragen ^ wurde, welches ihm in dem mit Erfolg ^ von ihm bearbeiteten Fache Gelegenheit zu weiteren Leistungen geben soüte, wozu es aber leider nicht kam, da er schon kurze Zeit nach Antritt dieser Stelle infolge eines plötzlich und ohne äußere Veranlassung zum Ausbruch gekommenen Irrwahns in einer Badeanstalt durch Erhängen sich das Leben nahm. I n einem Briefe, den er in tiefer Schwer- muth geschrieben, nimmt er Abschied von seiner jungen Frau, mit welcher er sich erst vor wenigen Wocken verheiratet hatte. Er bittet dieselbe für den ihr bereiteten Schmerz mit den Worten um Verzeihung: „Ich scheide vom Leben mit dem Bewußtsein, daß ich einer G^- müthskrankheit unterlegen, die meinen Geist vollkommen verwirrte." I n der That hatte ihn auch schon vor mehreren Jahren der Wahn ergriffen, daß er den Keim eines unheilbaren Leidens, < mit dessen Studium er sich gerade vorzugs- weise beschäftigte, in sick trage. Obwohl nun diese fixe Idee nach dem Gutachten hervorragender medicinischer Autoritäten ganz unbegründet war, scheint sie doch in seinen letzten Tagen wieder in ihm auf' getaucht und seiner derart Herr geworden zu sein, daß er ihr schließlich zum Opfer fiel. Bemerkenswerth ist es aber, daß kaum vor Jahresfrist ein Bruder Na- thans gleichfalls durch Selbstmord seinem Leben ein Ende machte, so daß es fast den Anschein hat, als ob in der Familie diese Monomanie erblich gewesen sei. Weiß, noch ein junger Arzt — er zählte ja erst 35 Jahre — hatte sich in der kurzen Zeit seines öffentlichen Auf- tretens als Elektrotherapeut und Neuro»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Weil-Weninger, Band 54
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Weil-Weninger
Band
54
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1886
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
346
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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