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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54
Seite - 143 -
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Weiß, Theodor 14Z Meis; von Starkenfels, Victor 'linkische unpraktischphilosophirende Eigen-! Weif. von Ttarkenfels, Theodor Frei- art völlig ungerechtfertigter Weise an^ Herr, siehe: Weiß von Ttarkeufels, Victor dichtet. Neben seinem Lehramte bekleidete! sS. 143, in der Genealogie, Nr. 3 j^. Weiß die Stellung des Präses der! Brünner zweiten Staats-Prüfungscom-, Weiß Edler von StlN'kcnfels, Victor mission für das Maschinenbau fach und ! (M i t g l i e d des Abgeordnetenhauses leitete also die Staatsprüfungen für die des österreichischen Reicbsrathes, geb. in absolvirten Maschinentechniker; er war Wien 1818». Ein Lohn des ehemalige:! 1877 bis 1880 Decan der Maschinenbau-! Siaatsrathes Johann Baptist vou schule, und 1880/81 Rector der k. k. tech- ^ Weiß und ein Bruder des August nischen Hochschule. Eine an ihn im Jahre! ^S. 143, Är. 2^ und Theodor s^S. 14!>. 1878 ergangene Berufung an die neu ^ Nr. 3 j^. Nacbdem er die philosophischen organisirte technische Hochschule in Berlin ^ Studien in Wien beendet hatte, wurde hatte er abgelehnt. In einem ihm gewid-! er in die orientalische Akademie daselbst meten Nachrufe heißt es über ihn: „ In > aufgenommen, um für die diplomatische seinem Fache war Weiß eine Capacität! Laufbahn herangebildet zu werden. Naä' ersten Ranges! ein durch und durch edler ^ Abschluß des Curses in diesem Institute Charakter, war er gemüthvoll und von ! kam er zunächst zum Generalkonsulate liebgewinnendem Temperamente; tiefes ! in Bukarest, vou dort zur k. k. Gesandt- Wif'seii und heiterer Sinn waren in ihm ! schaft in Athen. Sodann wurde er Ge- in glücklichster Weise vereinigt; in Gesell- ! neralconsul in Genua, zuletzt Legations- schaft unerschöpflich an launigen Ge- ^ rath bei der kaiserlichen Internuntiatur schichten und voll sprudelnden Witzes, ^ in Constantinopel, und 1862 trat er in war er als Gelehrter geistreich, scharf ! den Ruhestand. Dock blieb er noch immer sinnig, ernst und rastlos in seiner Arbeit, politiscb thätig, so stiftete er in Oberöster- Seine Krankheit störte wohl in den letzten reich, wo er einige Zeit in Linz gelebt Monaten zeitweilig seinen Humor; sein ^ und dann zu Sckloßhaus im Mühlviertel freundliches Wesen, seine lFnergie und ! seinen Wohnsitz aufgeschlagen hatte, im sein Zartgefühl blieben ihm jedoch bis i Verein mit dem Grafen Heinrich Bran- zur letzten Stunde. Die technische Hoch-! diö den katholischen Volksverein, welcher schule in Brunn verliert an ihm einen ^ den liberalen Bestrebungen, die ficd ge- vorzüglichen Lehrer und eine hervor-! rade in diesem Kronlande, mächtiger als ragende Kraft." ! in anderen entwickelten, mit Nachdruck ! und nicht ohne einigen Erfolg entgegen- arbeitete, und in welchem er als Obmann eine ungemein thätige Rolle spielte. Aber bald änderten sich die Verhältnisse, und Weiß sagte sich in seinein Rundschreiben an seine Wähler ääo. Wien 3. November 1874 offen vom Vereine los, dem er in unverblümter Weise die Gründe seweä Austrittes darlegte, worauf freilicd andere Vereinsmitglieder, und zwar die vier oberösterreicbischen Reicdsratde De- Nl gemeine Zci tnng (Augc>b. (>otca, 4".) N. Juli l«8<). Nr. j'17, in drn Unioersitätö« notizen. — A utog r apbi s che Mit thei- lungen dcä Verblichenen. Geschnoben in seinen letzten Tagen. — M äyrisch-sch l esi' scher Korrespondent (Brunn) 1. Vtarz ii>8<i und 6. März 1886. — Tageübote aus Mahren und Schlesien (Brunn, 4°.) XXXVI. Jahrg. (1886). Nr. 48 und 49. Porträt. I n der Nummer oom 6. März i886 deö „Mährisch - säilesiscken üorrespon«
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Weil-Weninger, Band 54
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Weil-Weninger
Band
54
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1886
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
346
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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