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Weiß von Htarkenfcls, Viclor 144 Weiß von Starkcnfels, Victor
craltt P fl u g l. Fischer, Sch rems ^ märtige Einrichtung" sWien 1839, Gerold,
und Zeilderger in nicht minder ent-, 8".) gibt auch dankenswerthe Kunde
scbiedener Weise Antwort, aber auch den! über mehrere berühmte österreichische
Beweis dafür gaben, daß die Spaltung ! Orientalisten und Staatsmänner, welche
unter den oberösterreichischen Clericalen! ans dieser Anstalt hervorgingen, so über
eine vollständige geworden war. In i ^ Ien i sck, Thugut, Herbert, Stur-
Icchre 1870 candidirte er in den Land-! mer, Wal lenburg, Dombay, (5ha-
gemeinden der Bezirke Scharding und bert , Brenner . Fleischhakel,
«Ffferding um einen Sitz in dem oberöster- Hammer, Ottenfeld - G sckw i n d,
reicdischen Landtag, und am 14. October! Nosenthal und Huszil.r. Dann wid-
l87'^ wurde er von demselben in das ! mete sich der junge Akademiker längere Zeit
Abgeordnetenhaus des österreichischen ^ dem Studium der orientalischen Literatur
Reichsrathes gewählt. Ein schlagfertiger! und veröffentlichte Einiges in den von
Redner, der seine Worte nicht eben in Ludwig August Frankl herausgegebenen
Baumwolle wickelt, sprach er als eines! „Sonntagsblättern", und zwar: „Ein
der hervorragendsten Mitglieder des > türkisches Urtheil über Wien" ^11. Jahrg.,
Clubs des rechten Centrums bei mehreren ! 1843, Nr. 28^j; — „Ein türkisches Ur°
Gelegenheiten mit Nachdruck, namentlich i theil über Tal leyrand und Napo-
aber im Februar j876, als es sich nach ! leon" ^II I . Jahrg., 1844, N'r. 8^>' —
Stellung der Nabinetsfrage um die An-! „Ein türkischer Gesandter zu Fontaine-
nähme der Handelsconvention mit Ru ! bleau im Jahre 1806" »bd., Nr. 14,
mänien bandelte. Und bei dieser Gelegen- ! S. 316^; — „Das Grab des Sultans
heit spracb er, doch bei weitem nicht um ^Mahmud" ^1843, Nr. 34, S. 801^.
den Grafen Andrassy oder das Ca- Selbständig abergab er heraus: „Sal nnd
binet Auersperg zu stützen, namens ! Nndabeh. Gpisch-liiriöchl!; Ocöicht. trri nnch dem
der Rechten für den Vertrag, indem er > Persischrn Ke5 Gbnl Kaazim JUailZnr rl Hir-
offen bekannte, daß er im Uebrigen nicht > drmöi" (Wien 1840, Vraumüller, 8".)
mit der Regierung gehe, die nicht aus ! und gemeinschaftlich mit Theodor Ritter
diesem Anlasse abtreten solle, sondern! von Schwarzhuber: „Nej-Uamu5 W
aus nch selbst heraus zu Ende gehen Ulasentlernn. ÄnZ t>cm Zchalinann i)L5 5^bnl
werde. Doch wirkte er nur für diese ! Nlllläim Nlanänr el FirünnZi. Mrtriäch ülierättzt"
Sesnon im Reichsrathe, in der folgenden (ebd. 184l, XXX und 1778 S., 8".).
bewarb er sich nicht wieder um ein ! Nach einer vieljährigen Pause trat, er
Mandat. Auch der schriftstellerischen Thä- l erst als politischer Schriftsteller, und zwar
tigkeit unseres Abgeordneten muffen wir ! im Interesse seiner Partei, wieder vor die
in Kürze gedenken. Bereits als Zögling ! Oeffentlichkeit mit den Schriften: „Nie
der orientalischen Akademie trat er mit! üzterreichizche Archtspartri" 12 Hefte (Wien
einer Monographie auf, der ersten, die > und Regensburg 1873, Manz, 8"<) und
ausführlichere Nachrichten über das wich' ! „Kleiner pMiächer Katechismus der überreich:-
tige Institut brachte, in welchem er selbst! Zchen Rechtspartei" 2. Aufl. (ebd. 1873).
seine Ausbildung zum diplomatischen Victor von Weiß, welchem Griechen»
Dienste erhielt. Diese Schrift, betitelt: ! land, Hannover und die Türkei, letztere
„Die kaiäerlich königliche orientalische Mubemie l zu wiederholten Malen, ihre Orden ver-
zu Unrn. ihre Grundnng. Flirtbililnng nnil gegen-! liehen, war mit einer Freiin Rennen»
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Weil-Weninger, Band 54
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Weil-Weninger
- Band
- 54
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1886
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 346
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon