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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54
Seite - 152 -
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Seite - 152 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54

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Weiß, Joseph Meiß, Julian mcr kanisch-,'5 Freiwilligencmps bildete, trat ! auch Wci5 'in November l8l>4 in kaiserlich j merikanische Dienste, rückte in denselben Ende ! Mai 1863 zum Lieutenant höherer Gebühr! und noch im September desselben Jahres^ ilün Oberlieutenant vor. In den nun zum i Schutze des Kaiserreichs gegen die beimischen , Rebellen stattfindenden Kämpfen zeichnete er! fick zu wiederholten Malen aus. So erkämpfte ! er sich für sein hervorragend tapferes Ver« halten bei Tecuicuilco am lt. Ottober 18<;3 die bwncene Militär-Verdienstinedaillc, dann für seine bei Aauadulce am 2, März 186t> bewicscilc Tapferkeit das Ritterkreuz des Guadeloupeordens. Als nach der tragischen Katastrophe in Meriko Jene. die dem Kaiser dahin gefolgt waren, in ihre Heimat zurück' kehrten, trat auch Weiß conventionsmäßig alö Lieutenant minderer Gebühr bei seinem früheren Negimente Nr. 70 wieder ein und kam für längere Zeit im militär-geographi. schen Institute zu Wien in Verwendung. Doch sagte ihm dicS auf die Dauer nicht zu, er quimrie seinen Dienst und widmete sich alü Sänger der Bühne. Im Jahre I8?i) war ! er Ä)iitglied des Theaters cwlia 8cl»,la in Mail.'.i'.d Seine feineren Schicksale kennen ^ wir nicht. — 13. Joseph Weiß. ein geo- ^ metrischer Zeichner in Salzburg, der zu Be« z aii^n d>'s laufcnoen Jahrhunderts folgende wichtige Punkte des Salzburger Gebietes aufnahln: „Die Muhr im Lungau uon St. Michael abwärts"; — „Die Talzach von den 5>fen biv Kuchel mit der anliegen- den Gegeno", in 4 Sectionen l8l>2, diese Vllbeit führte W e i ß in Gemeinschaft mit ?<'.'. Pichler aus. der damalü k. k. Revier« fester in <er Lidaun. k. k. Landgericht Thal« .^ill. war; — „Das Ziegenstadel-, Bier- und We^tnioov im Oer^än Laufm" ^uö; — „Die Eschbachfreie im Gericht Timnonin^"; — drn „^inetin^ersilz"; — „Das Mitter« moos im Techol)". Gericht Wagins,; — den „Kulbingerfilz (auch Kolniingerfil; genannt)", Gericht Tittmoniü^; — das „Pfas'fin^er' Nöttl'", „Raulenfteiner-", „Tratt-", „Falker>". „Hipfelsainer«", „Bühel-", „Tettenhaliscr«" und „Fröschlmooä"; — den „Ufortinncrsilz" und daö „Ibnerweitmooü". In den Zwanziger-- Jahren war W ei ß auf einer Graf B u c q u o y'- schen Heirschaft in Böhmen anbellt. l^K och- Hiernfeld (Joseph Ernst Ritter o.). Histo- risch'stclatLokonomische Notizen über 2traßen< und Wasserbau in Tal;dura und Berchres« ^dcn (Salzburg !8N, ü",) 3. li»^. l'»8. 1W/I — l«. Joseph Weiß. Maler und Graveur zu Salzburg im ersten Viertel des laufenden Jahrhunderts. Bezüglich seiner Malerkunst wird in Pi l lwein 's unten bezeichnetem Werke nur von seinem Transparente be« richtet, welches bei der zur Huldiqung des Kaisers Franz I. in Salzburg am l^.Iuni 181« statiaefundenen Illumination am Auf- gange des Capucinerberges vor der Linzer« gasse zwischen den zwei Eingangsbögen zu sehen war. P i l l w e i n beschreibt dieses Transparent ausführt ck und erwähnt ferner, daß Weiß auch Petschaften stach. ^Pill« wein (Äenedict). Biographische Schilderun» gen oder Lerikon salzburgischer theils verstor» bencr, theils lebender Künstler, auch solcher, welch? Kunstwerke für Salzburg lieferten (Salzburg i«2i. Mayr'sche Buchhandlung, kl. 8^.) S. 253.) — <?. Joseph Weiß von Finken au, den wir auch. wie in des Grafen Thürheim „Gedenkblattern", als Weiß von Funken au verzeichnet finden, ist wahr« scheinlich der Vater des Hauptmannö Ferdi- nand W e i ß von F i n k e n a u ^ 2. l49. Nr. 4) . Als Oberst des Inf.mterie-Negimentä Vogel- sang Nr. 4? that er sich in der Schlacht bei Aspern am 2l. und 22. Mai 1809 so hervor, daß er in der Relation neben seinem Regiments« inhaber Feldmarschall » Lieutenant Vogel« san g unter den Ausgezeichneten genannt und am folgenden Tage. am 23, Mai. in Würdt° gung seines Verhaltens zum Generalmajor befördert ward. In der Folge wurde er Feldmarschall,'Lieutenant und Festungscom- lttündant von Komorn. Seine Erhebung in den österreichischen Adelstand war schon 1803 mit Verleihung des Prädikates von Fin» kenau erfolgt. Später erhielt er den Frei-- herrntitel. ^3 h ü r h e i m (Andreas Graf). Ocdenkblätter auü der Kriegsgeschichte der k. k. österreichischen Armee (Wien und Teschen 1882. Prochaska. gr. 8".) Bd. I, S. 314, Jahr 18U9.) — 18. Ju l ian WeiH (geb. zu Telueöuär am 1. November 1838). Gegen den Willen seines Vaiero, der ihn für den Handelsstand bestimmte, »nachte er seine, Stu. dien in Temeüu^r, Wien und Bndapcsth. 188i) widmete er sich der Journalistik und kehrte alü Mitarbeiter einer Zeitschrift in seine Vaterstadt zurück. Von da begab er sich nach Wien und uon dort im Auftrage der „Wiener allgemeinen Zeitnng" als ihr Ver- treter nach Budapesth, wo er zur Zeit lebt. Auf schöngeistigem Felde als Schriftsteller thätig, gab er bisher im Druck heraus:
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Weil-Weninger, Band 54
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Weil-Weninger
Band
54
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1886
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
346
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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