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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54
Seite - 160 -
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Weiße, Arnold 160 Weiße. Maximilian nehmlich als Sprachforscher, und die Titel seiner Schriften sind: ^ über Nuschi^ l5llmmenwr zur Chrumk. gerichtet liil H, Fussel : iibrr den Nähren Vertasser md Leine Zeit" u. s. w. (Prag „Viagraphische Einleitung ; über Jetillia Penini" in der Ausgabe mit Uebersetzung von M. E. Stern. (Wien 1847)' — / ^ 2? ll'^y ^v die Nlichrr der Aünigr mit deutscher Vebelsetmüg", den Commentar dazu machte W. Meyer, in der Prager Bibelausgabe von M. 3. Landan (Prag 1836) und ' ^ 7 ^ y y » ^1^2^l ^ ^ 25? 2 ' y ^ oder die Mcher der ChrüNlk" mit deutscher Uebersehung und hebräischem Commentar, inerwähn^ ter Bibelausgabe Landau's. Außerdem hat Josef Weiße in dem Sammelwerke "ll^M.^ ^/!2>2 „ mehrere kleinere und größere Arbeiten erscheinen lassen. — Des Vorgenannten Sohn, Arnold, be» suchte die Gymnasien zu Tyrnau, Nikols» bürg und Preßburg und veröffentlichte noch als Gymnasiast durch den Druck seine ersten feuilletonistischen Artikel, Wochenplaudereien und Theaterkritiken. Im Herbste 1863 bezog er die Wiener Hockschule, an welcher er bis 1868 Me- dicin studirte. 1869 übemahm er die Chefredaction des uon Di-. Hirschfeld herausgegebenen medizinischen Journals „Der Cursalon^ folgte aber schon im nächsten Jahre einem Rufe nach Ham- bürg als Redacteur der dortigen belletri- stischen Zeitschrift „Der Freischütz". Aus derselben trat er im Februar 1871 in das „Hamburger Fremdenblatt" über, in welchem er noch zur Zeit als Redao teur wirkt. I n diesem Blatte entfaltete er eine ziemlich fruchtbare belletristische Thätigkeit, denn außer den zahlreichen größeren Feuilletons veröffentlichte er darin fünfzehn größere Novellen, deren Gesammtausgabe iu Buchform in Aus- sicht gestellt wurde. Neberdies sind von ihm selbständig im Druckerschienen: „Vü3 Alliwnbad. Humoristisches Gpaz" (1869) und „Ein deutscher Cag. FestLpiel zur Sedan- teier" (1873). Teutscher L ireratur> Kalender auf das Jahr t884. Herausgegeben von Ios. Kürsch. ner (Berlin und Stuttgart, W. Tpeir.ann. 82".) VI . Jahrg.. S. 28i. Weihe, Maximilian Ritter v. (Astro. nom, Director der Sternwarte in Krakau, geb. zu Ladendorf in Oester» reich unter der Enns am 16. October 1798, gest. zu Wels in Oberösterreich am 10., nach Andern 12. October 1863). Sein Vater Johann Heinrich beklei» dete die Stelle des Oberamtmanns zu Ladendorf, die Mutter Antonie gebo» rene Glar wurde zugleich mit ihrem Gatten wegen der Verdienste, welche sich Beide durch die Krankenpflege während der Epidemie im Kriege 1809 erwarben, mit der großen goldenem Verdienst' Medaille decorirt. Den ersten Unterricht erhielt der Sohn im Elternhause. 1808 bestand er an der Hauptschule zu Kor» neuburg die Prüfung. Nachdem er noch im nämlichen Jahre die Concursvrüfung abgelegt hatte, wurde er sofort als Hof> capellsänger und Windha g'scher Stift- ling in das k. k. Stadtconvict aufgenom- men. In diesem verblieb er während der Gymnasial», philosophischen und juridi- schen Studien, bis 1822. Schon auf dem Gymnasium beschäftigte er sich mit Vor- liebe mit Mathematik und besuchte auch, um sich darin weiter auszubilden, wah» rend der philosophischen Jahrgange die Vorträge aus der inatKoLis korsnöi« des Professors Bauer, den Curs der höheren Mathematik bei den Professoren
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Weil-Weninger, Band 54
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Weil-Weninger
Band
54
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1886
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
346
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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