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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54
Seite - 185 -
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Weisienmolf) Nicolaus 183 Meißenwolf, Nicolaus llkon (Ilmenau i826. H)ogt. 8".) Band I I , Seite 623 unter Ungnad — Großes vollständiges (sogen. Zed- l e r'sches) II n iu ersa l - 3 erikon (Halle und Veipzig, Johann H. Zeoler) Bd. Xl^lX, Hp. jo^>) u. f.; dieses und das folgende mit n-icher Quellenangabe, — Hübner (Jot).). Genealogische Tabellen (Leipzig 1728, Gle° ditsch. tt. qu. Fol.) Bd. I l l , Tabellen 667, <;<>8, 6«!). — Genealogisches Reichö« und Ltaats-Handbnch auf das Jahr 1804 (FranÜ' fürt a. M. 1804, Varrentrapp, .qr. 8".) I. Theil. S. o?7 u. f. — Histor isch' heraldisches Handbuch zum genealo< fischen Taschenbuch der gräflichen Hanser (Ootda l8^ö. Inst. Perthes, 32".) L. I06:i. — Gotdaischeü genealogisches Taschen« buch der gräflichen Häuser (Goiha. Just, Pertdrs. 32«.) Jahrg. 18ö3. S. 10Ü0 ^nd auch die ftüheren Iabr^änge^. Weißenwolf Nicolaus Ungnad Graf sk. k. Feldmarschall-Lieutenant und Ritterdes Maria TheresienDrdenä, geb. zu Prag U). August 1763, gest. zu Linz 11. April 1823). Ein Sohn des Grafen Guido bald aus dessen Ehe mit Iosepha Frei in von Salza und ein Bruder der Grafen Guido- bald, Anton und Johann Nep., über welche in dieser genealogischen Skizze des Geschleä'tes an betreffender Stelle Näheres berichtet wird. Bei Be- ginn des bayrischen Erbfolgekrieges (1778) wurde er von Joseph Grafen Colloredo in dessen Regiment Nr. 37 als Fähnrich aufgenominen. Schon im April 1779 rückte er infolge seines braven Verhaltens zum Lieutenant vor. Den Türkenkrieg l78H machte er bereits als Hauptmann bei Nicolaus Eszterl)3.zy- Infantene mit. Die nachfolgenden fran- zösischen Feldzüge boten dem jungen Krieger mehrfach Gelegenheit zur Aus- zeichnung. So hielt er sich rühmlich bei der Vertheidigung der Posten von Mau- beuge (7. October 1798) und that sich bei der Einnahme der Neckarschanze und in der Schlacht bei Würzburg so hervor, daß er in der Schlachrrelation belobt und von Erzherzog Kar l ausersehen wurde, die Siegesnachricht nach Wien dem Kaiser zu überbringen, dessen Gnade ihn nock insbesondere der Generalissimus empfoh- len hatte. Infolge dessen wurde der Graf Major bei dem croatistben von Major Löwenberg befehligten Freicorps und kam nach dessen Auflösung im Juli 1797 als Oberstlieutenant zu Micbael Graf Wallis-Infanterie Nr. 11. Im Jahre 1799, als der Zug ins Engadein statt- fand, führte er mit seiner Abtheilung den äußerst beschwerlichen Marscd über die Gebirge aus, siel den Franzosen in den Rücken, allarmirte sie im Tscheifferthale und hielt sie zu Czernez fest. Als bald darauf in Tirol aus den Divisionen Michael Wallis, Kinsky und Oranien ein neues Grenadierbataillon aufgestellt wurde, betraute man ihn mit dem Com« mando. Das Bataillon erhielt bci Tau» fers am 4. April 1799 die Feuertaufe, wurde dann zur Armee in Italien ge» zogen, wo es in den Schlacbten bei Novi (lö. August 1799), Genola und Ma> rengo sl4. Juni 1890) sich rühmlicbst hervorthat und Weißenwolf sich mit so großer Bravour schlug, daß er in An- erkennung dessen im September 1809 zum Obersten befördert wurde. In der Schlacht bei Caldiero (1893) befehligte er als Oberst das Infanterie-Regiment Nicolaus Graf Eäzterhäzy und erkämpfte sich durch seine Bravonr die Beförderung zum Generalmajor auf dem Sä'lackt» felde. In dieser Eigenschaft führte er 1809 da) Commando über eine Infan- terie'Brigade sKerpen» und Deutsch» meister- Infanterie) im H i l l e r'schen Armeecorps. Am 20. April desselben Jahres griff er mit dem Regimente Deutschmeister den Wald vom Mostaner-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Weil-Weninger, Band 54
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Weil-Weninger
Band
54
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1886
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
346
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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