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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54
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Melden (Porträt) 220 Melden (Grabdenkmal) M't Mar ia geborenen Freiin von Are- t in (geb. 1812, gest. 13. April 1837) nnd in dritter Ehe mit Charlotte von Lamey (geb. im August 1813). Nur aus erster und zweiter Ehe entsprangen Kinder, aus erster eine Tochter Luise, welche nach England sich verheiratete, aus zweiter Anna, welche sich am 17. August 1834 zu Gratz mit Richard Grafen Belcredi, damaligem k. k. Statthaltereirath und Kreishauptmann zu Znaim in Mähren, nachherigem Staatsminister, vermalte. — Welden's dritte Gattin. Charlotte, ist eine kunst- begabte Dame, von welcher vier Schlacht-- scenen vorhanden, die nach ihren Zeich» nungen von Sandmann und Petten- kofer lithographirt worden sind. Diese Blätter stellen vor: „PcZchirra während de5 NomburdementZ am 27. Nlni 15-ls" ; — „Der Ftmm ant Vicriull nin 10. Juni ^läAs"; — M t>r5 ^^. Znni ^9^3", lithogr. von Sandmann, und „3ur Nülnuln um 51. M'är^ 1s?l9". lithogr. von Petten» kofer. Diese vier Blatter sind bei Neu- mann in Wien 1830 erschienen. Nach dem Tode ihres Gatten wurde die Frei' frau bei der Geburt der Prinzessin Gi> sela, Tochter des Kaisers Franz Io- seph und der Kaiserin Elisabeth, zur Aja ernannt und ist Sternkreuzordens» und Palastdame. Porträts. Nach der Natur gezeichnet und litho- graphirt von E. Kaiser (Nim. Paterno. Fol.). — Nach E. Kaiser, gezeichnet und lithographirt uon I . Lancedcl l i : Der General zu Pferde" (Wien. Paterno. Fol.), — Mignonporträt im Mcoaillonformat (12".). I . Krepp ^c. l18^8), selten. — Unter- schrift: „Ludwig Freiherr von Welden. ! k. k. Feldzeugmeister", daneben das Facsimile seines Namrnszuges: „Welden, Feldzeugmeister". Auf der gegenüberstehenden Seite die uier Verse.- „Der kübn besiegt der Feinde Waffen j Und mild dcst^ gt drr Herzen Trutz, j Sein Name muß den Sieg auch schaffen, I Wo Wohlthat wird erkämpft und Schutz". Krie- buber (lith.) 1833. Gedr. bei I . Höfelich (Wien, Neumann, Fol.). — Auf einem von Petten kofer gezeichneten Gruppenbilde: Baiser Franz Joseph I. zu Pferde mit Suite (darunter Rad etzky. Haynau, H e ß, Welden. Iel l löi l- , Schlik. Schonhals, und Grünn c (Neumann. Wien, gr. qu.Fol.). — Unterschrift: „Ludwig Freiherr v. Welden, k. k. österr. Feldzeugmeister, i 7. August (1853)". Holzschnitt ohne Angabe des Zeich« ners und Xylographen in der „Leipziger Illuftrirten Zeitung" 1853. Nr. 330.*— Mi« niamrportra't im Stahlstich ohne Schrift. Ohne Angabe des Zeichners und Stecheis (12".). sehr selten. — Sehr ähnliche Litho» graphie auf der Vorderseite des Umschlages zu Hirtenfeld's „Oesterreichischem Militär» Kalender". 7. Jahrg. 1850. Grabdenkmal Welden's aus dem Friedlose ^u Gratz. Feldzeugmeister Welden ruht auf dem Gottesacker der Stadt Grah. Die Hinter« bliebenen ließen dem Verblichenen ein Denk» mal aufstellen, das auf mehreren rohen Stein» blocken in der Form eines Kreuzes in alt« deutschem Style sich erhebt. Statt der üblichen antiken kriegerischen Embleme wählte der Künstler mittelalttrliche. ein kurzes deutsches uom Gürtel in Schlangenwindungen um' schlungenes Schwert und einen Ritterhelm mit aufgeschlagenem Visier.' Der Lorbeer schlingt sich nicht in der steifen Fonn eines geschlossenen Kranzes, sondern als natur< wüchsiger fiatternder Zweig um den Helm. Auf dem Fuß des Kreuzos ist das Wel» d en'sche Wappen eingemeißelt, der Quader»' stein aber. welcher das Kreuz tragt, weist die den General und sein ganzes Wesen charak« terisirende Terzine: „Hart wie der Fels sein Sinn, I War cisenfest sein Muth, > Und weich nur sein Gemüth"; ferner den Namen mit Gcburts« und Todesdatum: „Ludwig Frei» Herr von Welden, k. k. Feldzeugmeister, geb. den lU. Juni 1782. gest. den 7. August 1833". sMan uergleiche bezüglich des Geburts- datums den Anfang der Biographie S. 214) Gedanke und Ausführung des im März 1835 aufgestellten, aus Kchlheimer Marmor ge» meißelten Monumentes rühren von dem Münchener Bildhauer Anselm Sickingen. Eine Abbildung brachte die „Leipziger Illustr. Zeitung" ( I . I . Neber) im 24. Bande 7. April 1835, Nr. 514 in sauberem Holzschnitte.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Weil-Weninger, Band 54
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Weil-Weninger
Band
54
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1886
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
346
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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