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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54
Seite - 233 -
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Seite - 233 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54

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Melser v. Melsersheimb (Genealogie) 233 Melser o, Melsersheimb (Genealogie) Bald brach Letztgenannter ein, der nun jeden weiteren Versuch aufgab und sich lieber für den Umweg um den See ent> schied. Der General aber und sein Adju» tant, versuchten es dennoch weiter, aber auch Letzterer brach ein, und der General, der ihm helfen wollte, mit ihm. Ober- lieutenant Ettmeyer eilte sofort zur nächsten Ortschaft, um Hilfe zu bringen, und schickte auch nach Porgine um Mili- tär. Doch alle Hilfe kam zu spat; der Adjutant war bald untergesunken, wäh» rend General Welsersheimb sich bei- nahe eine Stunde über Eis erhielt. Ge- rade als das Militär aus Porgine an- langte, sank auch er unter. Die Leichen Beider fand man erst am nächsten Tage auf, und die des Generals wurde nach Gratz gebracht. Fremden - V la t t. Von Gustav H e i n e ! (Wien. 4°.) 1871, Nr. 70. — Volks' und Schützen «Zeitung (Innsbruck, 4".) 1871, Nr. 3l. vom 13. März 1871. — Thürheim (Andreas Graf). Gedenkblätter aus der! Kriegsgeschichte der k. k. österreichischen Armee ! (Wien und Teschen 1880, K. Prochaska, gr. 8".) Bd. I, S. 4l7, Jahr 183l); 3. 422. I M - 183!); 2 . 462. Jahr l8Nl5. I. Zur Veucalogie des Geschlechtes der Welser und des ihm entstammenden Zweiges der heu- tigeii Grafen Welser uon Wclsersheimb. Genealogen, die mit der Genealogie auch ^ eine starke Portion Wohldicnerei mit Ge-^ schmacklosigkeit gepaart verbinden, leiten den ^ Ursprung der Wels er uon keinem Germ» geren ab als von Kaiser Justin ian's Feld« Herrn, dmi unglücklichen Belisar, zu welcher , genealogischen Hanswurstiade ihnen die Asso- j nanz zwischrn Belisar und W elser un« ^ glücklicherweise zu Statten kommt. Äian wird ! uns nicht zumuthen. solchen genealogischen ^ Clownsprüngen nachzugehen; wir begnügen ^ uns mit den historischen Nachweisen, welche das Dasein einer Augsburger Patrizier« ! familie dieses Namens im lo. Jahrhundert! bestätigen, in welchem um 1484 oin Ulrich, sowie ein Lucas, Ratbsherr zu Augsburg, ! lebten, die Beide etliche Kinder harten.! Von Beiden ist eine genealogische "Stammes-^ folge mit ziemlicher Sicherheit zusammentu . stellen, dock lassen wir uns auch daraus nickt ein, da dieses Geschlecht erst mit Franz W elser, dem Vater der schönen Phil ip» pine, für uns Bedeutung gewinnt. Franz Welser, nachmals vom Kaiser zum Frei' Herrn von Zinnenberg erhoben, welche Er- hebung auch leinen Söhnen Kar l uno Jo- hann Georg zutheil wuroe, darre folgende Kinder: sphilippine, über welche 2. ^ l i Mehrereä folgt; Venigna Regina, vcr- mäll an Alörrchl Freiherrn von Rolowrat ^Bd. X I I , S. 377. Nr. 4); Kar l , t)on seinem Schwager. Erzherzog Ferdinand. Mm Lanouoat von Burgau ernannt, und Johann Georg, des Erzherzogs geheimer 3?ath und mit Ncöelfa Freiin von Aal>etl5öurg ehelich verbunden. Gleichfalls in nähere Be- ziehungen zu Oesterreich trat der uon Seba- stian Welser ausgehende Zweig, mit dem unsere Stammtafel anbebt. Dieser Zweig hat für uns näheres Interesse, da derselbe sich in Oesterreich seßhaft machte und meliere Tprof« sen im Dienste des TtaateL und der Armee sich auszeichneten. Was nun die Ttanoeserhöhun« gen dieses Geschlechtes betrifft, so erhielt das' selbe 1325 den reichsunmitielbaren Nitterstand. Sebastian .war kaiserlicher Dsflcier und Beförderer des kaiserlichen Salz Wesens in Oberosterreich und Steierinark. Sein Sohn Georg kommt als Besitzer der Güter und Eisenwerke in den genannten Provinzen vur. Derselbe erlangte oon Kaiser M a t h i a s 8. 6. Prag 1. September 1615 eine förm- liche Anerkennung und Bestätigung seines altadeligen Stammes und Herkommens und uon Kaiser Ferdinand I I . das Prädicat von Gumptenstein. nach einer Besitzung in Obersteier, zu welcher sich in der Zolge noch der Besitz von Großlobming. Nelsbergel. Grünbühel, Falkcnburg, FrieLau. Tburnau, Büchlern, Ällramädorf, Süsscnbeim. dann eines Hofes in der Latein und der Gülten bei Bischofeck. Otternitz und Steinback ge- sellte. Von Georgs vier Söhnen pflanzien Hans Adam, Hans Georg uno Kar l Friedrich, aber nur der Erstere dauernd, das Geschlecht fort, wäbreno der Zweig Hans Georgs schon in dessen Kindern und jener Kar l Friedrichs in dessen Vnkeln erlosch. Peter Paul blieb unvenuält. Die vier Brüder erlangten nui Tlplom <1ä<> . !>7. Februar 1631 den Frei Herren stand, Von Hans Adams Sobne Siegmund Friedrich, d?r mir seinen Vettern Georg
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Weil-Weninger, Band 54
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Weil-Weninger
Band
54
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1886
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
346
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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