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Welser von Welsersheimb (Wappen) Welsersheimb^ Zeno
einem gewissen Karl S te in im Berliner
Damenblati „Bazar" im Jahrgang 4879 vor-
gebrachten Ph i l ipp ine Wels er betreffen«
den Lügen, deren schon in der Lebensskizze
S. 238 Erwähnung geschah.) — Ueber Land
und Meer (Stuttgart, Hallberger. kl. Fol,)
Bd. XVI , April 1866. Nr. 127. S. 424:
„Philippine Welser". — Urania. Taschen«
buch. Jahrg. 18<8. S. 116 und i l7: „Phi-
lippine Welser von Augsburg". Von Frei»
Herrn von Hormayr. — ^sit/i. Nidliotksea
^UFUStana. ^,Iz)^ad. I I , g. 131—138.
Wiener Jahrbücher der Literatur (gr. 8«.)
Bd. I.XXX, Anzeigenblatt. S. 30-37: „Ur<
künden über die eheliche Geburt der vier
Kinder des Erzherzogs Ferdinand und der
Philippine Welser". — Die Wiener
M u s i k - Z e i t u n g theilte im Jahre 1845
in einer Notenbeilage „Philippine Welser's
Lieblingsmelodien" mit, welche in Motiven
bestehen, die laut dieser Notiz noch einein
musicalischen Instrumente, einer Art Orgel«
werk, das sich auf dem Schlosse Ambras in
Tirol befindet, entlockt werden können. —
Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur,
Theater und Mode (8«.) 3U. Juli 1833,
Nr. 91. S. 742: „Große Festlichkeiten zu
Innsbruck im Jahre 1580". Historische Ara«
beske. Von Th. G. von Karajan. ^Ve«
schreibung einer von Phi l ipp ine Welser
ihrer Hofdame Katharina Freiin von Boy«
mond und Payersberg anläßlich deren
Heirat bereiteten Hochzeitfeier.^j — 7. Seno
Graf Wels er von Welsersheimb, siehe
die besondere Lebensskizze auf dieser Seite.
I I I . Wappen. Quadrirter Schild mit Herz«
schild. Dieser, mit einer Königskrone belegt,
zeigt in Blau einen auf einer goldenen
Krone aufrecht stehenden schwarzen, mit einer
silbernen Lilie belegten deutschen Hut, welcher
auch mit einer Krone bedeckt ist, au3 der eine
blaue und eine silberne Straußfeder aufsteigt.
Der quadrirte Schild zeigt in 1 und 4 in
Schwarz einen uorwärtsgekehrten gekrönten,
doppelschweifigen silbernen Löwen; 2 und 3
ist der Länge nach getheilt, rechts in Blau
ein der Länge nach von Noth und Silber ge«
theilter Stein, links in Roth zwei schrägrechte
goldene Balken. Auf dem Schilde ruht die
Grafenkrone, welche drei Turnierhelme trägt.
Aus der Krone des rechten wachst der sil«
berne Löwe von 1 und 4; die des mittleren
trägt den Hut des Herzschildes; jene des
linken einen die Sachsen einwärts kehrenden
v. Wurzbach biogr. Lexilon. LIV. ^Gedr, geschlossenen rothen Adlerssug, welcher mit
zwei goldenen schrägrechten Balken belegt ist.
Helmdecken rechis roth mit Gold. links
roth mit Silber belegt.
Welser von Welsersheimb, Zeno
Graf (k. k. Minister für Landesver»
theidigung und Feldmarschall > 3 ieu-
tenant, geb. zu Gratz am I.December
1833). Der jüngste Sohn des Grafen
Leopold CasvarVincenz aus dessen
Ehe mit Antonie Gräfin Szapäry
und Bruder des im Caldonazzosee ver»
unglückten Grafen Otto ^s. d. S. 232^.
Gleich diesem wählte er die militärische
Laufbahn und trat, 17 Jahre alt, als
Cadet in das Infanterie-Regiment Prinz
von Preußen, in welchem er zum Lieute»
nant vorrückte. Zum Oberlieutenant bei
Don Miguel-Infanterie Nr. 39 beför-
dert, kam er in die Kriegsschule und
wurde, nachdem er dieselbe mit vorzüg»
lichem Erfolge beendet hatte, als Haupt»
mann in den Generalstab eingetheilt.
1866 erfolgte seine Ernennung zum
Major und gleichzeitig zum Flügeladju»
tanten Seiner kaiserlichen Hoheit des
Erzherzogs Albrecht, bei welchem er
vornehmlich während des italienischen
Feldzuges genannten Jahres eine Ver-
trauensftellung einnahm und zur Abfas-
sung vieler wichtiger Schriftstücke in
dieser Kriegsepoche verwendet ward.
Bald nach Friedensschluß in den diplo«
malischen Dienst versetzt, ging er als
Militärbevollmächtigter nach Paris, wo
er bis zu Anfang 1870 verblieb. Hier»
auf begab er sich in gleicher Eigen-
schaft nach Berlin und verweilte daselbst
bis 1873. Indessen rückte er in seinem
diplomatischen Dienste stufenweise zum
Stabsoffizier vor, wurde Oberstlieute.
nant bei Erzherzog Albrecht-Infanterie
Nr. 44. Oberst und Commandant
des böhmischen Infanterie > Regiments
l9. Nov. 488«. 1 l tj
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Weil-Weninger, Band 54
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Weil-Weninger
- Band
- 54
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1886
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 346
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon