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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54
Seite - 262 -
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Mehl von Wellenheim 262 Mehl von Wellenheim (Genealogie) Sammlung von 198 Stücken Original- stempel älterer und neuerer Zeit. Der zweite Theil enthält mittelalterliche Münzen und Medaillen der neueren Zeit und aller Staaten, und zwar in der ersten Abtheilung 12.428 Nummern nebst einem Verzeichniß von 861 numismati' schen, archäologischen und anderen Wer- ken; in der zweiten Abtheilung 10.910 Nummern und noch 2134 Denkmünzen auf berühmte Personen. Die Verstei- gerungen fanden im Februar 1843, im Jänner 1846 und im Februar und Oc» tober 1847 statt. Die Sammlung war überdies reich an ebenso schönen als sel- tenen Stücken. Da Welzl keine clas» fische und überhaupt wissenschaftliche Bildung genossen hatte, war er später bemüht, durch Privatfleiß sich die Kennt- niß der italienischen, französischen, zum Theil der lateinischen Sprache, sowie der alten und neuen Staatengeschichte, der Archäologie und vorzüglich der Numis» matik anzueignen. Als numismatischer Schriftsteller trat er nur mit einer Arbeit in die Oeffentlichkeit, und zwar mit der Abhandlung: „Münzen der Grafschaft Gör,;", welche in der „Zeitschrift des Ferdinandeums für Tirol und Vorarl- berg" (Innsbruck 1839) im 3. Bändchen S. 52—88 abgedruckt ist, und von der auch Sonderabdrücke vorhanden sind; in Handschrift aber hinterließ er eine Ab- Handlung über die Friesacher Münzen. Die Akademie der Wissenschaften und Künste in Padua, die Museen für Ober» österreich und Salzburg und die Gesell- schaft der Antiquitäten des Nordens in Kopenhagen nahmen ihn unter ihre Mit- glieder auf. Am 8. Jänner 1797 ver- malte er sich in Wien mit Sophie Muszbrock, welche ihm die zwei Söhne Wilhelm und Cajus Augustus gebar, deren zahlreiche Nachkommenschaft aus der angeschlossenen Stammtafel er- sichtlich ist. Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften philosophisch« historischer Classe (Wien, gr. 8<>.) XLI . Band (1863) S. 63, in der Abhandlung von Bergmann: „Pflege der Numismatik in Oesterreich durch Private, vornehmlich in Wien, bis zum Iabre 1862" IV. Abcheilung. — Beschreibung der bisher bekannten böhmischen Privat« münzen und Medaillen. Herausgegeben vom Vereine für Numismatik zu Prag (begonnen von Franz Karl M i l tner . zu Ende geführt von Leopold Nitter von Sacher-Masoch) (Prag 1832. 4".) S «86. — Böckh (Franz Heinrich). Wiens lebende Schriftsteller, Kunst» ler und Dilettanten im Kunstf,iche (Nirn 1821. B. PH. Bauer. 12°.) S. 133. — Theater. Zeitung (Wien, tl. Fol.) Jahr« gang 1836, Nr. 67: „Notizen für Nmnis« matikrr". — Frankl (Ludw. Äug.). Sonn« tagsblätter (Wien, 8".) I I I . Iahrg, (l844) S. 392.- „Eine numismatische Sammlung". Zur Genealogie der Edlen Wel^l von Wellen» heim. Mit Diplom 6äo. Wien 1. Februar 1808 erwarb, wie oben gesagt wurde, Leo- pold Welzl . mit dem unsere Stammtafel anhebt, den Adel mit dem Prädicate von Wellenheim. Seine beiden Söhne stifteten die noch blühenden zwei Linien, die ältere und die jüngere. Stifter der ersteren ist Wilhelm (geb. 13. October 1799. gest. 9, April 1838). dessen Nekrolog die „Wiener Feiertagsblätter" 1838. Nr. 3. brachten. — i. Seine Gemalin Apollonia (geb. 18. Tep« tember is^l, gest. 1. October 4882). Tochter des geheimen Rathes und Gouverneurs der priv. österr. Nationalbank Adrian Nico- laus Freiherrn von Barbier ^Band I> S. 132), war eine geschickte Blumenmalerin, welche auf die Iahresausstellungm drr k. k^ Akademie der bildenden Künste bei St. Anna 1837 drei Bilder brachte: „Blumen". „Frucht» stücke" und „Topf mit Eroberen und Vogel» nest". — 2 Wi lhelms Bruder. Cajus ' Augustus (geb. 22, April 1806), der Stifter der jüngeren Linie, war 1884, damals 78 Jahre. alt. noch am Leben. Derselbe stand im Staatsdienste und trat zuletzt als kaiser» licher Rath und Oberfinanzrath in drn Ruhe» stand über. Von ihm erschien im Drucke: 0 sulle privacivä äello 3<Hto posto in atti-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Weil-Weninger, Band 54
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Weil-Weninger
Band
54
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1886
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
346
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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