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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54
Seite - 266 -
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Seite - 266 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54

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Bäla 266 Menckheim (Genealogie) St. Stephansoldens. Die Nachricht vom Hinscheiden des Ministers begleitete das ungarische Amtsblatt mit den Worten: „Thron und Vaterland verlieren eine der aufrichtigsten und getreuesten, die ungarisch Gesellschaft eine der geachtet- sten und sympathischesten Persönlichkeiten in ihm." Freiherr Bela von Wenck- heim ist unvermält geblieben. Allgemeine Zeitung (Augsburg. Cotta, 4".) 1873. 2. 933—934: „Das Ministerium Wenckheim": 3. 4643: „Aus Budapesth"; <>. Juli 1879. Nr. 190; w. Juli 1879. Nr. 191. unter den politischen Nachrichten aus Oesterreich-Ungarn. — Neue Freie Presse (Wiener polit. Blatt) 1809. Nr. 1574: „Ministerkrise": Nr. 4767: „Rechtfertigung dcs Ministers Wenckheim": „Korrespondenz aus Pesth"; Nr. 1731: „Eine sächsische Stimme über Baron W.'nckheim's Regulativ"; Nr. 1794: „lSorrespondenz aus Pesth". I87l. Nr. 2436: „Korrespondenz aus Pesth 6.Juni"; Nr. 2439.- „Korrespondenz aus Pesth 9. Juni". 1879. Nr. 3338. — Neues Wiener Tag- blatt. 14. Mai 1881: „Ueber Taktlosigkeit v^r Hofäniter". — Kikeriki (Wien, 4".) 29. Juli !8<l9, Nr. 30: „Eine Arbeiterdepu« cation bei Minister Wenckheim". — Oester» reichisch « ungarische Wehrzc i t ung (Wien, gr. 4".) 187l. Nr. 127: „Ein Ministcr als Spion". — Pesth er - Ll »yd (polit. Blatt) 1861. Nr. 139. in den Charak» leristiken der ungarischen Deputirten. — 0rs2 ä^F^'üi^i, i ^mlekl<^'n^v (Pesth 1866/67) T. 434 Porträts. 1) Unterschrift: „Baron Bola Wenckdeim". Holzschnitt naä> Zeichnung von F W(eiß) in der „Neuen Illustrirten Zei» tung" (Wien, Zamarök:) 13. Juli 1879, Nr. 42. — 2) Gleiche Unterschrift im näm< lichen Blatte. Holzschnitt ohue Angabe des Zeichners. 1373. Nr. lo — 3) Unterschrift: ^Venckkeim I^«^l, Väi-6". Lithographie (von Marastoni?) im Pesthcr illustrirlen Blatte .,.-^ .2 ai-52.1^ rlikre^ (2er Reichsspiegel) 1862. 3. 34 — 4) Unterschrift: „Baron B^la Wenckheim". Holzschnitt ohne Angabe des Zeichners und Xylographen im Blatte „Feier» abend" (Pesth. 4".) 1867. 2. 63. — ) Unler« schrift: „Nenckdeim" im Gruppenbllde mit Andr l^ssy. E^o55. Gorou6, Horuäth. 36ni)ay. Miko und Festetics in „Ueber 3c?nd und Meer" Bd XVII , 1867. Nr. 20. — 6) Charge in den „Humoristischen Blättern" von K. Kliö. uom 7. März 1873. Nr. 10. I. Zur Venealogie der Freiherren und Grasen vsn Wenckhciln. Diese Familie, welche, sich ursprünglich Wenck nannte, und deren Na» men wir bald mit, bald ohne c. bald mit g: Wenckheim. Wenkheim und Wengk« heim geschrieben finden, leitet ihren nach» weiübaren Ursprung ro>i Albert Wenck und seiner Gattin Iosepha geborenen wieder» hold von Wiedersbach ab. mit denen auch unsere Stammtafel beginnt. Die Angabe, daß sie fränkischen Ursprungs sei. lassen wir dahin» gestellt sein. Für uns gewinnt sie Bedeu- tung, scbal) Alberts, des Stammvaters des Geschlechtes, Enkel Joseph August Wenck, nisderösterreichischer Regierungä- kanzler, von der Kaiserin Mar ia Theresia mit Diplom ääu. 27. April 1749 mit dem Präoicate von Wenckheim in den Reichs» ritterstand erhoben wurde. Joseph Augusts Söhne Joseph Johann Georg und Franz Xaver erlangten mit Diplom ääo. 18. December 1776 .-die erbländische Frei' herrcnwmde und wurden auch mit Diplom clän. 7. April 1781 .in den ungarischen Freihcrrenstand unter gleichzeitiger Ver» leihung des Indigenats erhobm. Joseph, k. k. F<.'lc>marschalb3:eutenant. brachte mit Diplom drs Kaisers Franz I.I. ädu. 9. April 1802 die Grafen würde in die Familie, so daß zur Zeit eine graf l iche und eine f re iher r l iche Linie dieses Geschlechtes bestehen. — Die Sprossen desselben sehen wir im Dienste des Staates und der Armee, nur n'cht in der Kirche vertreten, und mehrere derselben zeichnen sich in besonders hervor- ragender Weise aus, so der Freiherr Joseph, einer jener Obergespäne Ungarns, die ihr Amt mit Ernst auffassen und für das Wohl des Landes, in welchen sie wirken, thätig sind; dann sein Sohn V^ la , welcher, nachdem er eine politische Vcrirrung mit mehrjähriger Verbannung gcbüßt hatte, unter den treuesten und opferwilligsten Räthen seines Königs sich findet. In der Armee sind es gleichzeitig zwei Brüder, die besonders ausgezeichnete Dienste leisteten, für welche der eine, Freiherr Jo- seph, die Grafen würde erlangte, während der andere. Franz 3l3aver, das höchste Ehrenzeichen, das für ungewöhnliche, doch oolldewußte Bravour vor dem Feinde er» kämpft werden kann. den Maria Theresien»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Weil-Weninger, Band 54
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Weil-Weninger
Band
54
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1886
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
346
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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