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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Band 59
Seite - 172 -
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Seite - 172 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Band 59

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Zannovich. Alexander 172 Zanotto Veste die schwedischen Schiffe so glücklich daß diese alsbald abdampften. Das seinem Gefangenen gegebene Wort, sich für ihn zu verwenden, hielt auch der Commandant. Zannovich wurde frei mit einer Geldsumme versehen und über die Grenze gebracht. Er soll dann in Indien einen jähen Tod gefunden haben. — Glücklicher war der dritte Bruder, Alerander, der bessere Wege eingeschla- gen und sich das Vertrauen seiner Lands leute erworben hatte. Als Napoleon I. am l j . April 18l0 mit der Kaisertochter Mar ia Luise in Notre-Dame feierlich getraut wurde, erschienen nach der kirch» lichen Feier in den Tuilerien die glück wünschenden Deputationen. Unter diesen befand sich ganz am Ende des großen Saales eine kleine bescheidene Gruppe. Als der Kaiser einen fragenden Blick auf die Umgebung warf, trat Marschall Marmott t , vor wenigen Tagen zum Herzog von Ragusa ernannt, -vor und meldete: ,Sire, die Deputation des armen Dalmatien"; der Wortführer der Deputation war Alexander Zan- novich. Der Kaiser sprach länget mit ihm, und im Laufe des Gesprächs fragte er, warum die Dalmatiner sich die Armen nennen, und was er thun könne, ihre Lage zu verbessern. Als er dann vernahm, daß es zunächst an guten Ver» kehrsmitteln fehle, wendete er sich zu Marmont mit den Worten: „Sie wer- den dafür sorgen, daß es anders wird." Die Folge dieses Auftrages war der Bau der sogenannten 6«II«, Dklmasia (Visunk s ^«.ra, j856, I^ eeknOr e>ä< ^.bsliok, 8".) p^s- g ^ — Trieft er Zeitung. ls60. Nr. 263 im Feuilleton: „Aus dem Leben einer Buduaner Familie". — Frankfurter Conversa» tionsblatt. Belletristische Beilage der Oberpostamtszeitung t832. Nr. 58 bis 62: „Stefano Zannovich. Nach histor. Quellen" Zllnotto, Francesco (Kunfthisto- riker, geb. in Venedig zu Beginn des laufenden Jahrhunderts). I n seiner Vaterstadt erzogen und herangebildet, durch die Kunstschätze derselben in Pa> lasten und Kirchen angeregt, wendete er sich frühzeitig kunsthistorischen Studien zu und begann die Herausgabe von phi- lologischen, mythologischen, geschichtlichen und kunstgeschichtlichen meist illustrirten Werken, die ihm eine bleibende Stelle in der Literatur seines Vaterlandes sichern. Zanotto's ganze ungemein fruchtbare literarische Thätigkeit fallt in die Periode der österreichischen Regierung. Die Titel seiner Schriften sind: „^/n 2 V0i. 4834, i3. 1844, 6»8p2.ri, 8".); — o svo" (V 0116212. 4848, ^V6n.62ia. 4832 bis 1836, ^näreolg., 8<>.); — 4833 6t 8. 4 vol. (V6Q62ia 4833 l. 486l, Fr. 4".), mit vielen trefflichen Abbildungen die Gemälde des Dogen« Palastes in treuen Umriffen darstellend, Ha « (V6N621H 4836 k. 1837, k'oi.); — ^'naoo 2 vol..
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Wurmser-Zhuber, Band 59
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Wurmser-Zhuber
Band
59
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1890
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
428
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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