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Zap, Honorata l76 Zap, Karl
2. 277. — Füdrer ;ur Besichtigung des
städttichen MuskUMZ »sarolmo-Augusteum w
TÄzbur^ (o, I,. ^ ) 2. ^«). sk. 4. 12;
3. 2l. Nr. 2«,x. — Tl'chisckka (Zranz)
Kunst und Alterthum im öbene ch schrn
Kaiierstaate (Nien I8.j<», Bcck. gr. 8") .3 1^2.
Zllp. Honorata (Schriftstellerin,
geb. zu Sniatyn am Pruth in Gali-
zien 3. April l82!i, gest. in Prag am
4. Jänner 1856). Ihre Eltern, Namens
Wisniowski, waren polnische Edel»
leute und gaben ihr zu Hause die eut>
sprechende Erziehung. Mit denselben
verlebte Honorata ihre Iugendjahre
in verschiedenen Städten Galiziens und
einige Zeit auch in den herrlichen an
landschaftlichen Reizen so reichen Kar-
pathengegenden. Zu Zabiotow am
Pruth lernte sie 1838 ihren künftigen
Gatten, den k. k. Beamten Karl 3a-
dislaus Zap f^iehe den Folgenden^,
kennen. 1841 wurde sie seine Gattin
und ging, als er in diesem Jahre eine
Anstellung bei der k. k. Staatsbuchhal'
tung in Lemberg erhielt, mit ihm dahin.
An seiner Seite und von ihm gefördert,
begann sie ihre Studien der öechischen
Sprache und Literatur, und noch wäh>
rend ihres Aufenthaltes in Lemberg er-
schienen in der Prager cechischen Zeit»
schrift „Xvet?" ihre ersten schriftstelle,
rischen Arbeiten. 1343 übersiedelte sie mit
ihrem Gatten nach Prag. wohin derselbe
übersetzt worden war. Daselbst fuhr sie
in ihren schriftstellerischen Arbeiten fort
und schrieb außer für die vorgenannten
„Kvst^", auch für die „Vösla", d. i. die
Biene, die „Xoieä?", den „I^umir" und
die „2!»tö Kl28v", d. i. Goldene Aehren,
kleine Erzählungen, Sittenbilder und
culturgeschichtliche Skizzen aus ihrer
Heimat, wobei sie sich die berühmte pol»
nische Iugendschriftstellerin Clementine von Tariski-Hofmann zum Vorbilde
nahm. Nun richtete sie ihr Augenmerk
auf Gründung einer weiblichen Erzie-
hungsanstalt in Prag, arbeitete in rast»
loser Hast an der Ausführung ihres Vor-
Habens, verwirklichte auch dasselbe, aber
mit dem Opfer ihres Lebens, da sie kurze
Zeit nach Eröffnung der Anstalt, infolge
der daran gewendeten geistigen und
physischen Anstrengung, im Alter von
erst 3l Jahren starb. Außer den vor»
erwähnten Arbeiten übersetzte sie auch
ein paar Stücke von Korzeniowski
für die öechische Bühne, von denen eines
unter dem Titel „0b2ink7", d. i. Das
Erntefest, in Kober's ^Lidlioteka. tier
äraniHtiok^oli", d. i. Bibliothek drama»
tischer Spiele, aufgenommen ist. Auch
gab sie das schöngeistige Taschenbuch
„Nexadiiäk^", d. i. Vergißmeinnicht.
Eine Gabe für unsere Frauen (Prag,
Kober) heraus, wovon 1870 bereits die
4. Auflage erschienen ist.
l^uiair, belletristisches Prager Blatt (gr. 8".)
VI. Jahrgang (l855). Nr. 2. S. 43- Metro,
log". — D a s s e l b e . 1356. Nr. , 19.
S. 433. — äsmüs^a i"<4w" ^testz/. OeM?
5söi 2, Mer«.wr/ äsLko-älovsiisIcö. Vek
uoveM, d. i. Geschichte der öechoslaoischen
Sprache und Literatur. Neuere Zeit (Nien
1368. gr. 8".) S. 308. — slovni ' lc
n » u ö Q )-. Noäa^to5i Dr. ?i°2.nt. I^ä.
ItisLer a s^. Klal F, d. i..- Conversa«
tions'Zerikon. Redigirt von Dr. Franz Lad.
Rieger und I. Malv (Prag 1372. I. 3,
Kober, Ler.'3«.) Bd X. S. 26l.
Hllp, Karl Ladislaus (oechi scher
Schriftsteller, geb. zu Prag am
8. Jänner 1812, gest. zu Bene schau
1. Jänner 1871). I n der Taufe erhielt
er die Namen Karl Franz, schrieb sich
aber statt des letzteren mit seinem Firm-
namen Wladislaw. Der Sohn eines
Prager Bürgers und Kaufmanns mit
Vornamen Anton, besuchte er in Prag
Normalschule und Gymnasium, hörte an
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Wurmser-Zhuber, Band 59
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Wurmser-Zhuber
- Band
- 59
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1890
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 428
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon