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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Band 59
Seite - 195 -
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Zllsio 196 Künstler dieses Namens zu thun haben, können wir nicht bestimmen. Verzeichnisse der Iahresauästellungen bei Tt. Anna 1846, 1847. l848. — Kataloge der Monatsausstellungen des österreichischen Kunstoereines <854 December. l838 Jänner und März. — Katalog der österreichischen Kunstgewerbeausstellung im neuen Museums» qebäude (Wien. 8".) t87l. S. 54. — Nag- ler (G. K. vi-.). Neues allgemeines Künstler« Lerikon (München i85l. E. A. Fleischmann. 8«.) Bd. XXI I , S. 224. Zllslll, Andreas von (gelehrter Prä» monst ra tensermönch, geb. zu Nosenau in Ungarn am 12. October 1741, gest. zu Iäszo 30. November 1816). Wir finden ihn auch Zazio ge» schrieben. Nachdem er in Pefth an der Hochschule die Studien beendet hatte, erlangte er an derselben die philoso» phische und theologische Doctorwürde und trat, zum Priester geweiht, in den Orden der Pramonstratenser. Zuerst fand er im Lehramte am Lyceum zu Erlau Verwendung. Als dann das Seminar nach Pesth verlegt wurde, lehrte er da» selbst an der theologischen Facultät hebräische Sprache und Hermeneutik. Nach Aufhebung seines Ordens wirkte er als Erzieher im Hause des Grafen Paul Almäsy; nach Wiederherstellung seines Ordens aber trat er in das Stift zu Iäszo, wurde 1802 zum Propst in demselben erwählt und bekleidete diese Würde mit Umsicht bis zu seinem Tode. Im Druck find von ihm erschienen: „Zs?-- 5s« T'aöe'o H (Pesth 4796); — „//^/newsukea / 0 >?6^?6lanS' s a e m H ^ i ssu ls" (Waitzen 180t, 80.); — i ^ / ' " (Psth5^5ne2/e/c»FH6ala ?/i60i0Fl'as" est 178?) und noch einige andere theolo- gische Schriften. 1'u6onilln^o5 Ozü^tsm««^, d. I. Wissen» schaftliche Nachrichten (Prsth j8<7) Bd. I. S. l23. —- 3eri^toi-e5 kaenlraU« tlieo- lo^icati, c^ui aci o. l. 5cientiä!7um nnivei'- Litatein ?sstiuen2^in ad e^uü ori^in« :», i6I3 a,<1 knnuni <838"" opsladantui' (l'e- stiui l35y, ^02. Oyuiiau, 8".) p. 67. — Erneuerte vaterländische B lä t r r r (Wien i8t8. 4°.) Intelliqenzblatt Nr. !)^. Zaftera, Franz (S tah l stech er, geb. in Wien um das Jahr 1818, gest. zu Stockerau nächst Wien im Jahre 1880). Er schrieb sich selbst bald wie oben Zastsra und dann wieder Za» stiera. Ueber die Lebensumstände dieses Künstlers Näheres und Bestimmtes zu erfahren, gelang mir ungeachtet sorg» fältiger Nachforschungen nicht. Dem Na» men nach ist er ein öeche. Er soll, bevor er sich der Kunst zuwendete, Tischler- geselle gewesen sein. Wann er seinen Beruf wechselte, wer seine Lehrmeister waren, konnte mir Niemand sagen. Daß er in seinem Fache tüchtig, beweisen ein» zelne seiner Stiche,. namentlich land» schaftliche, gewöhnlich aber sieht man ihnen die Lohnarbeit, den Kampf ums tägliche Brod in einer gewissen Fluch» tigkeit der Behandlung, Ungleichheit und Rußigkeit des Stiches an. Er war ver« heiratet, flüchtete sich aber vor den uner» quicklichen Verhältnissen im Hause, vor der Hunde» und Kahenmenagerie, welche seine Frau und Tochter unterhielten, gern in Familien, mit denen er befreundet war, oder in die schonen Umgebungen Wiens, deren wunderbare Natur, na> mentlich jene Dornbachs, er mit Künstler» äugen betrachtete und in hübsch aus« geführten Aquarellbildern zu fesseln ver- stand. Von größeren Blattern, die er ge« stochen, ist mir nichts bekannt; die größten (in kl. 4".), die mir zu Gesichte gekom» men, sind: „Die Kaiserin Maria The« resia mit ihren Kindern Joseph und
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Wurmser-Zhuber, Band 59
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Wurmser-Zhuber
Band
59
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1890
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
428
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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