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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Band 59
Seite - 211 -
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Zauper, Joseph Stanislaus 2 H Zauper Joseph Stanislaus Sachsen, fördernd an die Hand. Dieser übte auch auf den jungen empfänglichen und strebsamen Neffen nachhaltigen Ein- fluß, der durch Zauper's öfteren Besuch in Dresden, wo sich ihm reichlich Gele» genheit darbot, mit in Kunst und Wissen» schaft ausgezeichneten Männern zu ver» kehren, immer neue Nahrung und Steigerung erhielt. Die eigentliche Weihe „tlllmer'5 3lill5, prll5lli5ch iibrrsetst" (ebd. (ebd. 1827); — „Haine:'ä erläutert", 4 Theile (ebd. 1827 bis 1828); — „Praktische Anleitungen ;nr Dichtkunst, mit einem Vormart ua^ Vartige?" (Dresden 1829; 2. verm. Aufl. Stutt- gart 1831), erschien anonym; — «P^k- tische Anleitung ;nr Redekunst, mit Vomort uvn Böttiger" (ebd. 1829, 2. verm. Aufl.aber empfing Zauper's Leben durch den Umstand, daß ihn Goethe, der! Stuttgart 1830); — durch mehrere Jahre die böhmischen l Heüangbuch" (Landshut 1833); — «Pil- Bader besuchte, kennen lernte und sich z Zeng alte Chronik" (Pilsen 1833) »ergl. ihm und seinem Streben theilnahmsvoll ! dazu das Blatt „Pilsener Reform" zuwandte. Eine Schrift Zauper's, „Studien über Goethe", zog den Wei- marer Genius noch enger an den öster» reichischen Professor, in dem er einen Mann fand, der ihn zu verstehen suchte, und es entspann sich zwischen Beiden ein Briefwechsel, der aber, wie es bei Goethe in den späteren Jahren oft vorkommt, nicht vorhielt und schon auch in allem Anbeginn von Seite des Wei» 1870, Nr. 10 im Feuilleton: „Nano- bemerkungen zuI. St. Zauper's „Alter Chronik von Pilsen"''. Von Archivar M. Hruschka"^. — „OhriLtkllthlllizchrz Gebet- nntl Glbannngzbnch kür Gebildete" (ebd. — „Ztllllicn über Goethe. Nc^e ilnrchss. und nerm. Inkl. Aphllliömen murllliächcn und ästhetischen Inhaltes? meist in Vrzng unk (Oll et he. Äll5 meinem Tagrbnche. Nebst Brieten !(Ollethe's an den Verfasser", 2 Bände marer Titanen in jener nüchternen ! (Wien 1840, Gerold, 8".); auch gab er staatsmannisch kühlen Weise gehalten 1837 in Prag bei Haase's Söhnen Ios. war, die ein völliges Sichgehenlassen > Ulois Schneider's „Kurze Betrachtuli« doch nicht ermöglichte. Daß aber dieser ^ gen über die Leidensgeschichte Jesu" in wenngleich lockere Verkehr Goethe's j berichtigter und vermchrter Auflage her» mit dem österreichischen Mönch und Pro. ,' aus. Recensionen und Anderes schrieb fessor diesen Letzteren in den Augen seiner ^ er für Zeitschriften, wovon wir in Adolf Landsleute und Collegen hob, ist ebenso ! Schmidl's „Oesterreichischen Blattern begreiflich als ganz in der Ordnung. ^ für Literatur und Kunst" seine „Chronik Wir schließen nun mit einer Uebersicht der durch den Druck veröffentlichten Arbeiten Zauper's. „Keise nun Zui nach Pilwih im Herb5tmllnue 1305; eine puetischr GrMlung" (Dresden 1801, 8".); — „Nie PlleZie in ihren Farmen. Ein didaktischer Ner- such" (ebd. 1804); — „GrSndzüge zu einer dentLchln theoretisch - praktischen Paetik, ans Osethe'5 Werken entwickelt" (Wien 1820, 8".); — «Studien über Gaethe. Äls Nach» tr«g zur deutschen Poetik" (ebd. 1822); — des Pilsener Gymnasiums" S. 417 und 429^ nennen. Zauperwar einer jener ausgezeichneten Schulmänner Oesterreichs, welche das vormarzliche jedem Aufschwung mißtrauisch gegen- überstehende System nur in ganz sel- tenen Exemplaren zeitigte, so Petruzzi in Laibach, Hermann in Klagenfurt, Bolzano in Prag, Maus in Lemberg, Exn er in Wien und noch wenige Andere. 44*
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Wurmser-Zhuber, Band 59
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Wurmser-Zhuber
Band
59
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1890
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
428
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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