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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Band 59
Seite - 217 -
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Seite - 217 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Band 59

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Zawatzzki. Llidislaus 217 Üadislaus uder die in Glllizien und Vnko- luinll luiltiVllchzrnden Ptlanzen mit genauer An- gäbe ihrer Standorte" (Breslau 1833, 8".); — „Flara der stallt kemberg aller VrZchreitlnng der nm Temberg lllildllllch5endtn Pilun^en nach ihrer Aliitrzeit geordnet" (Lemberg 1833, Millikowski, 8^.1; — „Fanna der gallisch- bllkliluillischell Wirbrtthirre. Gine sq5temlltische Vebchrribnng der in diezen Provinzen vorkam- menden sängethiere, Dagel, Amphibien und Fläche, mit Nück5ilht auk ihre Lebensweise und Verbreitung" (Stuttgart 1840, 80.); „6a/i'eA/a n oö^a^ae/i", d. i. Galizien in Bildern, mit deutschem und polnischem Texte und Ansichten (Lemberg 1840, gr. Fol.), das ganze Werk umfaßt l2 Hefte mit je 4 lithogr. Ansichten. An oer Bearbeitung des Textes betheiligten sich Gorczynski, Lange und Zy chowski; — „Neber die Wichtigkeit der Plllllllntlllogir" (Lemberg 1830, 8".). Za- wadzki, ein reger, vielseitig gebildeter Forscher, besitzt um die naturwiffen- schaftliche Kenntniß Galiziens und dessen Nachbarlandes Bukowina unbestreitbare Verdienste. Nowak (Karl Gabriel). Schlesischcs Schrift, stell er> Lexikon (Breslau i843. Korn. kl. 8".) HM VI, .S. t07. — Bohemia (Prager polit. uno Unterhaltungsblatt 4*.) l868, Nr. t l l . S. <4l3 lnach diesem wäre er 79 Jahre alt gewesen. alS er starb, er wurde aber nur 70 Jahre alt). Zllwadzki, Ladislaus (Schriftstel. ler, geb. zu Hajwaronka im Tarno» poler Kreise Galiziens 1824). Ein Sohn adeliger Eltern — welchem Wappen- geschlechte er angehört, wissen wir nicht — erhielt er den ersten Unterricht im Haterhause und bezog dann die Hoch- schule in Lemberg, wo namentlich die Vorträge des damaligen Professors der Philosophie Dr. Franz Ritter von Stronski Md. XI., S. 83) und der Umgang mit dem Geschichtsforscher Karl Szajnocha M . XI.I, S. 128) auf ihn fördernd und bildend einwirkten. Schon damals, um l84l, schrieb er Ge> dichte und kleinere Aufsätze in Prosa für das von Kulczycki redigirte polnische Modeblatt „Osisnnik moä«. Aus dem literarischen Treiben, in das er in 3em< berg hineingerathen, riß ihn der Ruf der Eltern zur Uebernahme der Bewirth- schaftung des väterlichen Gutes. Doch war er schon zu sehr in den Zauber geistiger Interessen verstrickt, um seine literarische Beschäftigung ganz aufzu geben, und so schrieb er denn von seinem Edelsitze Correspondenzen für das Po» sener Blatt „OrOdo^nilc 112.^0^5-" mit der Unterschrift „2 I^oäola. FHlixv^'- ökl6Fo", d. i. aus dem galizischen Po» dolien, unter welcher Maske er die socia» len Verhältnisse überhaupt, insbesondere aber jene des galizischen Landvolkes in grellen Farben malte, ohne jedoch zu ihrer Besserung beizutragen. Damals erschien auch seine von gleichem Geiste erfüllte Novelle „A^H sw?ai^", d. i. Zwei Welten (Posen l843, Zupaüäki), womit er den Reigen einer Novellistik eröffnete, welchen nach ihm Dzierz» k 0 wsk i mit glänzendem Erfolge fort» führte. 1848 heiratete er, blieb aber noch immer auf dem Lande bis zum Jahre 1837, in welchem er nach Lem» berg übersiedelte, wo er ganz ins litera» rifche Fahrwasser gerieth, vorab als Mit» arbeiter, von 4860 als Eigenthümer des literarischen Tageblattes „vsisriuik lits- ki" und sonst als Schriftsteller und Ueberseher. Auch war er in dieser Zeit bis 1869 standiger Correspondent der eben damals im steten Aufschwünge be« griffenen Krakauer Zeitung „Osas", d. i. Die Zeit, wie er denn auch literarische Mittheilungen für mehrere Warschauer
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Wurmser-Zhuber, Band 59
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Wurmser-Zhuber
Band
59
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1890
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
428
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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