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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Band 59
Seite - 240 -
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240 iebrawski Vater, und aug diesem ist der Unterschied zwischen der Arbeit des Letzteren und des Sohnes gut erkennbar. F ü d r e r zur Bt'slcktigung des städtischen Museum l5arol!no > Äuqusteum in Talzbul'g lTalzburg o. I . sl8^i<>l. Zaunrittb. kl >>",! 3. 2i, Nr >»9 und 2^; 3 23. Nr. t l ^ ; 2. 24, Nr, 140; 3. 2?. Nr, 227 und 230 — P i l l w e i n (Bmedict). Biographische Schilderungen o2rr Lerikon salzl?urgischer theils verstorbener, tdeils lebender Künstler, auch solcher, wl'lche Kunstwerke für Salzburg lieferten (Taliburg t«2«. Mayr'sche Buch- bandlung, kl.»") 3, 2«7. — Handschrift» liche Notizen des Herrn Museumüdirector Dr. Petter in 3a!;l)urg. dein ich hier d^für meinen Dank sage. iebrllwski, Theophil (Architectj und Fachschriftsteller, geb. zuWoj nicz in Gallien 1800). Die Studien legte er in Krakau an dem Lyceum und der Hochschule zurück, 1821 bezog er die Berg schule in Kielce und 1823 trat er in die polnische Armee in der Eigenschaft eines Quartiermeisterführers. Als solcher führte er mehrere Triangulirungsarbeiten iin Weichselgebiete, zwischen Warschau und Thorn, und an den Ufern des Bug aus und zeichnete eine topographische Karte der zwischen den Flüssen Wilija, Swiyta und I>okia gelegenen Gegend. 4830 zum Lieutenant im Quartier- meifterstabe befördert, kehrte er 1831 nach Krakau zurück, unterzog sich dort den strengen Prüfungen, erlangte den Doctortitel und habilitirte sich als Do» cent der Geodäsie und Topographie, worauf er 1833 die Adjunctenstelle der naturgefchichtlichen Lehrkanzel an der Universität erhielt. 1833 wurde er In> spector der Straßen-, 1842 der Wasser- bauten in der Stadt und im Gebiete des Freistaates Krakau. 1847 unternahm er eine Neise nach Belgien, kehrte aber bald wieder nach Krakau zurück und trat die Stelle eines Bauinspectors an. 1849 zum Architecten ernannt, erhielt er 1853 die Emeritur und lebte seitdem als Architect und Ingenieur in Krakau. Nach dem österreichischen*Staatsschema- tismus auf das Jahr 4883 war er nock zu dieser Zeit Ingenieur und wirkliches Mitglied der mathematisch-naturwifsen» schaftlichen Abtheilung der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften daselbst. Ueberdies war ^ebrawski Gemeinde« rath der Stadt Krakau und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften Oefter» reichs und des Auslandes. Neben seinem Berufe als Architect beschäftigte er sich auch mit Archäologie und Naturwissen» schaft, in letzterer vornehmlich mit Ento» mologie. Von seinen Arbeiten sind selbst» ständig erschienen: „/<«?-?« F60F?-aFc<3?i« oH?-6Fli «6>o??i6F0 »ti'asi'H H>ackc»na", d. i. Geographische Karte des Gebietes des Freistaates Krakau (1832 bei Friedlein); — „IVa?i ?m'as?a H>aHo«>a", d. i. Plan der Stadt Krakau (ebd. 4832); — „(> 7tt0ö«s eo/ssaeMi", d. i. Ueber Hänge' brücken (ebd. 1841. 8".); — „ 3 V ^ saeia« s Fsome i^/z' nl/^ss/iöe/", d. i. Einige Aufgaben aus der darstellenden Geometrie (ebd. 1847, 8".); — ^ ", d. i. Anfangsgründe der Geometrie zu praktischem Gebrauche (ebd. 1849, 8".); — « d. i. Von dem heidnischen in Zbrucz auf' gefundenen Götzenbild (ebd. 1831, 8».); ocko/z's /^H^o^a^, d. i. „I^opi» oder Schmetterlinge aus den Umgebungen Krakaus. Mit 12 lithogr. Tafeln (Lemberg 1860, Wildt, 8".); — /«>«'/2 HttHo«?i^/s", d. i. Heilquellenkarte für Galizien und die Bukowina (Krakau 1862, Friedlein); — „
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Wurmser-Zhuber, Band 59
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Wurmser-Zhuber
Band
59
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1890
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
428
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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