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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Band 59
Seite - 303 -
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Zelenj 303 Zelich ligte er sich an dem von Lad. Rieger herausgegebenen „NäsornF atlas", d. i. Bilderatlas, und „Ziovnilc lianön^", d. i. Oechisches Conversations» Lexikon, für welches er die umfangreichen Artikel „Geschichte der öechischen Literatur" und „Die öechen" ausarbeitete. Ferner be« sorgte er die Herausgabe der gesammel- ten Werke von Johann Kol lar und schrieb für das öechische Taschenbuch „ U ^ " in den Jahrgängen 1839—1861 die Biographien von K. I . Erben, Franz Palack^ und Johann Kol lär. Auch sonst nahm er an verschiedenen literarischen Unternehmungen Theil, mit welchen er das neu erwachende Volks« bewußtsein der Üechen machtig förderte, was ihm aber von Seiten seines Volkes wieder damit erwidert wurde, daß es ihn in die verschiedenen damals und später entstehenden gemeinnützigen und literarischen Vereine und Ausschüsse als Mitglied wählte. Politischerseits gehörte ZelenF zur sogenannten Declaranten» partei, mit welcher die unheilvolle Spal- tung im Lande Böhmen zur That wurde. Der Reichs rath. Biographische Skizzen der Mitglieder deö Herren» und Abgeordneten' Hauses des österreichischen Neichsrathes (Wien 1861. Forster. 8°.) l. Heft. S. 54. — sem- z«^« ^4?o!6 1?oMa^. OeM? real a litsi-A,- rui->- ö62lco-8iov6N2k«. Viilc nove^i, d. i. Geschichte der öechoslaoischen Sprache und Literatur. Neuere Zeit (Wien 4869. gr. 8",) S. 309. — Fremd en.Blatt . Von Gust. Heine (Wien. 4".) 13. Juli l86l. Nr. <89 l^ über die Sitzung im Abgeordnetenhause, in welcher Zelen^ seine Angrisse auf die (5hesä der böhmischen Behörden nicht be» weisen kann^. — Lvsto^or (Präger illu» strirtes Blatt. Fol.) 1871, Nr. 32, 2. 378. — s l o v n i k n a r l ö n x , tieäl>>ktoii Dr. ^i-ant. I>acl. I i iOF«r 2 ^. 5Ia!)> d. i. Conversations« Lexikon. Redigirt von v5. Franz «ad. Nieger und I . Mal? (Prag 4872, I . 3. Kober, Ler.«8") Bd. X, S. 3l7. Porträts, i) Holzschnitt ohne Anaade dcö Xylographen, nach einer Zeichnung von Krie» huber (Sohn) im vorgenannten ^Lv^taxoi-". 2) Unterschrift: Facsimile des Namenszuges: ^VäeLlav 26lsu>«. F, Andel <86t (lith ). Druck von F. 8,'r <Fol.) — 3) In den 73, Nr. l3. Zelich, Gerasimus (griechisch nicht' unirter Mönch und Maler, geb. zu ^egar im Gebiete von Zara in Dalma« tien l l. Juni l732 a. St., gest. zu Ofen 23. März 1828). Seine Erzie- hung genoß er im dalmatinischen Kloster Krupa, und dem Mönchsleben sich zu» wendend, empfing er t?78 zu Karlstadt die Priesterweihe. Nun wurde er von seinem Prior auf Reisen geschickt, auf welchen er einen Theil der Türkei be- suchte, dann aber erwirkte er von dem» selben die Erlaubniß, nach Corfu zu gehen, um dort in einem Kloster, das eine Art Malerfchule besaß, das Malen zu erlernen, worunter man die Fertigkeit verstand, nach einer bestimmten Schablone Heiligenbilder auf Goldgrund, wie solche sich in orthodoxen Kirchen griechischen Ritus in Unzahl finden, zu malen. Als er jedoch nach Venedig gekommen, änderte er seinen Plan und ging nach Nußland, wo er 1782—l783 in mehreren Klö- stern der Mqlerkunst oblag. 1784 begab er sich nach Conftantinopel und von da nach Karei auf dem Berge Athos, wo er einige Zeit blieb und während derselben die griechische Sprache erlernte. Nun setzte er seine Reisen fort, kam nach St. Petersburg und kehrte 1783 in sein Kloster Krupa zurück, in welchem er während seiner Abwesenheit zum Archi- mandriten gewählt worden war. Die vielfachen Verfolgungen von Seiten des Generalvicars Bogunovic bestimmten ihn, 1786 wieder auf Reisen zu gehen, und nachdem er auf diesen Serbien und einen Theil Rußlands besucht hatte,,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Wurmser-Zhuber, Band 59
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Wurmser-Zhuber
Band
59
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1890
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
428
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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