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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Band 59
Seite - 308 -
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Zelinka, Andreas 308 Zelinka. Andreas Louis Napoleon darstellt, und die mitt« lerrn Buchstaben das weltbekannte Nli zeigen. Diese Kikeriki.Aufschrift erschien zur Zeit der Anwesenheit Napoleons 111. in Salzburg. Von den übrigen sei nur in Kürze der pikantesten gedacht: im „Figaro" 1862. Nr. 23; 1863. Nr, 36; 1864. Nr. 14; 1863. Nr. 37. 38 und 35; 1868. Nr. 27 und 33; im „Kikeriki" 1863, Nr. 28; 186«, Nr. 14; 1877, Nr. 36; im „Wiener Punsch" 1868. Nr. 3<i; 186«). Nr. 36; im „Zeitgeist" 1874. Nr. 8. — V. Zelinka-Denkmal im Wiener Stadtpark. Am 3. Mai 187? wurde auf der im Volksmunde längst als Zelinka-Hügel be< kannten, au: Nordostende des Wiener Stadt» parkes befindlichen Anhöhe dieses unvergeß« lichen Wiener Bürgers und Bürgermeisters schlichtes Denkmal enthüllt. Auf bronzenem Nundsockel, der sich auf einem rothgranitenen Unterbau erbebt, steht das von Franz Pön< ninger modellirte überlebensgroße Brust« bild des Verewigten. Auf den ovalen am Sockel angebrachten Schildern liest man: „Dem Andenken des Dr. Andreas Zelinka. Bürgermeisters der Stadt Wien in den Jahren 1861—1868" und „Gewidmet von seinen Mi tbürgern 1tz?7". Abbildungen des Denkmals enthalten die „Neue illustrirte Zeitung" (Wien, Za> marski. 1877. Nr. 20) und das illustrirte Wiener Blatt „Tie Heimat" (1877. S. 520). l^Neue Freie Presse. 1869. Nr. 1606; 1870. Nr. 2044; 1874. Nr. 3417 und 3419. — Presse. 1870. Localanzeiger, Nr. 32. — Fremden. B la t t (Wien) 1877. Nr. 116; Nr. 12U: „Enthüllungsfeier". — Neue Wiener Tagespresse. 1874. Nr. 66: „Dss Guldenmonumeni".) — VI . Zelinka- Fenster im Stepliansdsm. „Zum bleibenden Andenken an die glückliche Genesung des Bürgermeisters Dr. Andreas Zelinka stiftete die Gemeinde Wiens dieses Fenster im Jahre des Heils 1861." So lautet die auf dem Fenster selbst angebrachte Widmung. Der Entwurf stammt von dem Domdau» meister Schmidt, die Cartons und Farben« skizzen des siguralen Theils von Professor Klein, die Glasmalerei von Geyl ing. Tec Bürgermeister ist in knieendec Stellung vor der Gnadenmutter dargestellt, in pelz' besetztem Talar, steifem Halskragen und stroh» gelben Glacehandschuhen! Diese kühne Ver« kuppelung altvaterischer Trachten aus dem ^ 16. Jahrhundert mit den bocksteif „gestärkten Vatermördern" von aimo 1869 ist eine solche! Versündigung gegen die Chronologie des d'ostums und gegen die Regeln des guten Geschmacks, daß es unbegreiflich bleibt, wie etwas derartiges bei solchen für die Zukunft bestimmten monumentalen Arbeiten vorkom» men kann. ^Neue Freie Presse, 1866. Nr. 776/j — VII . Nueüen zur Biographie. Aquarel len aus den beiden Neichsstuben. Von I . I . K.(raßnigg). erste Abtheilung, 2. 44. 34. 36. — Fremden »Blatt. Von Gustav Heine (Wien. 4".) 1868. Nr. 322 und 324: „Bürgermeister Dr. Zelinka" smeh« rere Züge aus seinem Lebens. — Garten» laube. Van Ernst Kei l (Leipzig. 4") 1868, Nr. 49, S. 782: „Holz — für die Armen" ^bekanntlich Z e l i n k a'ü letzte Worte im Todeskampfe, nachgedruckt im Nieder „Wochen» blatt" 1868, Nr. 32 und noch in vielen anderen Blättern). — I l lustr i r tes Erira» blat t (Wien) 1868. Nr. 6 ^enthält mehrere Züge dieses edlen Meisters der Wiener Bür» ger> — Dasselbe. 1873. Nr. 110: „Noch ein Zelinka« Sträußchen". — Mährischer Korrespondent (Brünn, kl. Fol) 1868. Nr. 274 im Feuilleton. — Neue Freie Presse. 1866. Nr. 684: „Vertrauensadresse an den Bürgermeister" ^von Seite der Ge» werbeireibenden Wicns^. — Dieselbe, 1868. Nr. 1520: „Zelinka's letzte Augen- blicke"; Nr. 1321: „Biographie". — Neues Fremden» Blat t (Wien. 4".) 1868. Nr. 322 und 323: „Bürgermeister Dr. Zelinka todt" — Neues Wiener Tag blatt. 22. Mai 1867, Nr. 74: „Dr. Zelinka wieder Bürger« meister". — Dasselbe. Nr. 184: „Frau Monica Zelinka". — Dasselbe. 22. No< vember 1868. Nr. 322. 323 und 324: „Ze. linka's Leben und Wirken"; Nr. 323 u. 326 im Feuilleton: „ Im Elystum". — Das» selbe. 21. November 1869. Nr 321: „Aus den hinterlassenen Papieren Zelinka's". — Dasselbe. 2. Juli 1872. Nr. 178: „Psirr Ihna" ^aus dein Leben des Bürgermeisters^. — O est r rreich ischer Volks« und Wirth» schafts »Kalender für das Jahr 1870. Herausgegeben vom Vereine zur Verbreitung von Druckschriften für Volksbildung (Wien. Fromme, gr. 8".) XIX. Jahrgang. S. 49 bis 53. — Photogramme aus dem nieder» österreichischen Landtage von ^oannsL Ns^o- innosllsg XouuItl'ÄlnoQta.liuZ sder ehemalige Sprechminister des Ministeriums Giskra. Dr. Johann Nep. B e r g e s (Wien l864. Manz und (äomp.. 12",) 2. 3, — Presse. 186C). Nr. 203: „Die Commune Wien und
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Wurmser-Zhuber, Band 59
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Wurmser-Zhuber
Band
59
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1890
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
428
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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