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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Band 59
Seite - 321 -
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ieniöek, Joseph 321 Senker, Johann Beruhald gesunden Humors, wie z. B. zum Kinder» liede: ^8pi ins. xlatä doubeiatä." ^3vew2or" l87l,Nr.30)'. — ^Okolo ,o^u" I.ebd. l873, Nr. 3^; — ,Ein Banderium zur Iungmann<Feier" ftbd. 1873, Nr. 42^'. — ^^ov^ kadat", d. i. Der neue Rock j>bd. 1874, Nr. 30^; — „2s 8^ol7", d. i. Aus der Schule »bd. 1874, Nr. 31^: — ^Xaisäg." ^ebd. 1875, Nr. 21 ^j. Ferner begegnen wir ihm in mehreren Nummern des Prager Spott» blattes „l>Hi6öek", d-i.. Der Däumling, worin er sich öfters seines Mono» gramms A bedient. Aber auch größere Werke stammen von seinem Pinsel, so die Fresken im Palafte Thun in Prag, von denen der „Svstosor" 1874, Nr. 46 und 48 Holzschnitte nach des Künstlers eigenen Zeichnungen bringt, und welche verschiedene Scenen aus dem Kreislauf des Lebens, die Kindheit, die Ehe, die Firmung, das Erntefest u. s. w. dar» stellen. Auch rührt von seiner Hand das Freskobild „Ms goldene Zeitalter", im Foyer des öechischen Nationaltheaters in Prag. — Sein Namensvetter Joseph Zenisek, gleichfalls aus Böhmen ge» bürtig, ist vornehmlich auf dem Gebiete der Bildnißmalerei thätig, die er zunächst in Dresden pflegte und zur Zeit in München ausübt. Das Weber'sche Bilderwerk: ^Meisterwerke der Holz- schneidekunft" brachte wiederholt Arbei« ten dieses Künstlers im Holzschnitt, so Blatt VII: „Studienkopf", W. Weber ^.; — Blatt XIV: „Etelka", iä. so.; — Blatt I.VI: „Studienkopf", iä. uo., und im 4 l. Bande, Bd. XI^ „Klea"; — und dann Bong's „Moderne Kunst in Meisterholzschnitten" im I.Hefte, Bl. I : , Sehnsucht", Holzschnitt von Heuer und Kirmse in Berlin, sämmtlich nach Bildern unseres Künstlers aus dem Jahre 1884. v. Wurzbach. biogr. Lexikon. I.IX. lGedr. Henker, Johann Bernhard Ritter v. (Hofrath, geb. in Prag um 1720, gest. zu Wien 1783). Er bezog 1743 die Prager Hochschule, an welcher er die Rechtsstudien beendete und 1730 daraus die Doctorwürde erlangte. Schon am 1. März 1731 wurde er als Rath des böhmischen Appellationsgerichts beeidet. 1734 kam er als Hofrath zum Direc« torium in publiois et üalNOrklidus nach Wien und erhielt in Anerkennung seiner Verdienste am 13. Juli 1734 den böh. mischen Ritterstand. 1739 und 1760 wirkte er als Hofrath bei der obersten Iustizstelle und spater in gleicher Eigen» schaft bei ,der böhmisch . österreichischen Hofkanzlei, entfaltete aber auch seit 1733 bis zu seinem Tode, also durch 20 Jahre als Mitglied der Compilations.Hofcom. Mission eine höchst verdienstliche Thätig» keit. I n letzterer Eigenschaft wurde er nach dem Tode des Hofrathes Joseph Ritter von Azzoni (geb. in Prag l712, gest. zu Baden bei Wien 23. November 4760), mit der Bearbeitung des Ooäex i'tisrftZiHnuZ oivili's betraut und zu diesem Ende von den übrigen Amts» pflichten als Hofrath enthoben. I n acht Foliobänden arbeitete er den Gesetz- entwurf aus, welcher dann der Kaiserin Mar ia Theresia zur genehmigenden Schlußfafsung vorgelegt wurde. Der Entwurf erhielt zwar die ah. Sanction nicht, aber ein werthvolles Material be« kündet er des Verfassers reiches Wissen. Zenker war überdies auch Beisitzer der zuc Verfassung des therefinnischen Straf« codex zusammengesetzten Hofcommission und nahm überhaupt an den Codifica« tionsarbeiten Oesterreichs in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts wesentlichen Antheil. Die «Osterreichische Biedermannschronik" nennt ihn „einen ehrwürdigen, verdienstvollen, rechtschaf« 8. Juli l890.) 2l
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Wurmser-Zhuber, Band 59
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Wurmser-Zhuber
Band
59
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1890
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
428
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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