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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Band 59
Seite - 329 -
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Zephiris Franz 329 Zephiris (Genealogie) ar. 8 .^) Bd. I, S. 273, Jahr 1819; 3. 274 d. I.) — 2. Maximi l ian Ritter von Ze« pharooich diente auch in der kaiserlichen Armee, und zwar 1863 als Oberlieuienant bei Herzog Verndard von Sacksen'MeiningeN' Infanterie Nr. 46 Er machte mit dem Re- qimente den Feldzua l859 in Italien mit und wurde für sein tapferes Verbalten im Gefechte uon Palrstro mit der ah. Belobung ausgezeichnet. Er befindet sich nicht mehr im Stanoe der activen Armee. ^Tbürheim (Andreas Graf). Gedenkblätter aus der Kriegsgeschichte der k. k. österreichisch'Unga» rischen Armee (Wien und Teschen l882. Pro» chaska, Ler. 8".) Bd. 1. S. 47l unier In« fanterie» Regiment Nr. 46. Jahr 1839.) — 6. Th . M< von Zepharovich. Desselben gedenkt Ernst Ludwig Gerber in dem unten genannten Werke als eines Musik» dilettanten in Wien, von welchem „VI ^.ristts ital. coll'aoeomp. äi Oemdalo" Oz>. i in Wien t800 bei ZIrtaria im Stich erschienen sind, ^Gerber (Ernst Ludwig). Neues histo- risch < biographisches Zerikon der Tonkünstler u. s. w. (Leipzig I8l4. Kübnel. ar. 8".) Bd. IV, S. 64i l^ — 7. Victor Leopold Nitter ss. die besondere Lebensskizze S, 326). Zephiris, Franz (Missionär, geb. zu Bruneck, nach Anderen Braun» stadt (Brunopolis) in Tirol am 22. Juni 1693, gest. in Wien am 17. December 1769). Allem Anscheine! nach gehört er zur tirolischen Adelsfamilie ! Zephiris zu Grei t , über welche die Quellen nebenan Näheres enthalten. Er trat 1712 zu Wien in den Orden der Gesellschaft Jesu und hörte die philoso- phischen Studien in Gratz, wo er auch 1719 und 1720 als Professor in den Grammaticalclassen thätig war. Nach abgelegten Gelüden bewarb er sich um die Erlaubniß, als Missionär nach Ost» mdien zu gehen, die ihm auch gegeben ward, worauf er dann 1723 seinen Missionsdienst antrat und bis 1769 in demselben vornehmlich zu Quito wirkte. Im letzten Jahre kehrte er gebrochen von den Anstrengungen eines 46jährigen Missionsdienstes in sein Collegium nach Wien zurück, wo er auch noch im näm- ticken Jahre im Alter von 74 Jahren starb. Aus seinen Missionsstationen in Westindien, aus Andoa, Latacunga, Quito und anderen Orten schrieb er an seine Eltern, seine Schwester, seine Brüder Thomas, Canonicus in Bri» xen, und Fe l i x viele Briefe, welche viel wissenschaftlich Interessantes über Land und Leute, mit und unter denen er nahezu ein halbes Jahrhundert gelebt, enthalten. Ein großer Theil derselben ist in Stöcklein's „Briefen und Reise- beschreibungen, welche von den Missio- närs der Gesellschaft Jesu aus beiden Indien und anderen überm Meer gele» genen Ländern seit 1642 — 1730 in Europa angelangt sind" (Augsburg 1728 u. f., Fol.), und zwar im XI., XIV., XVII., XXXVIII. Briefe abgL' druckt, und datiren diese aus den Jahren 1724, 1723, 1727, 1728. Peinlich (Richard vi-.). Geschichte des Gyn.< naslums in Grat; (im Iabreäberiäite des k. k, ersten Ttaatsgnmnasiums zu Gratz vom Jahre 1869) 3. 8(» (Jahresbericht für das Jahr 587 l) T. 72. Zur Venealagie der Familie Zephiris. Die Zephiris stammen ursprünglich aus dem Venetianischen. wo sie zu Anfang des <4 Jahrhunderts in Membro ansässig waren und das adelige Patriciat von Bergamo er« langten. Im j I . Jahrhundert kamen sie nach Tirol. Dort erhielten Alexander, Bürger - und Apotheker zu Briren, Niclas, Jo- hann Napt., Paul und Cäsar, Ge» brüder Zephiern und deren Vetter Georg ääo. Innsbruck 3l. Mär; l588 einen Wappen« biief. l597 erhob Kaiser Rudolf I I . die Familie in den ungarischen Adelstand. In Ivlin Nagy's „Kla^'ki'oi'Zölli; «allläai csi- inslskksl" u. s. w. kommt die Familie nicht vor. Wappenbrief und Adel bestätigte Kaiser Ferdinand I I I . den Brüdern Aleran- der, Philipp, Jacob und Franz Z e« phir is und ihrem Vetter Anton Zephi» ris mit Diplom ääo. 10. October l6N. mit welchem ihnen auch der Nitterstand verliehen,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Wurmser-Zhuber, Band 59
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Wurmser-Zhuber
Band
59
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1890
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
428
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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