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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Band 59
Seite - 362 -
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N) Joseph Ritter von Zhishmän (Wappen) mögensrechtes der orientalischen Kirche, 1868 den Entwurf der Geschäftsordnung für das Bukowinaer griechisch-orientalische (Konsistorium; 1872 die kanonische Dar- legung rücksichtlick der Errichtung einer die griechisch » orientalischen Bisthümer Zara und Cattaro umfaffenden Metro- polie' 1873 den Entwurf für die Errich- tung und Organisirung der theologischen Facultät an der neu ins Leben gerufenen Universität Czernowitz; l874das Grün» dungsdiplom für das Bisthum Cattaro, sowie für die Metropolie Czernowitz, das Statut über die Intestaterbfolge nach einem griechisch-orientalischen Bischöfe in Oesterreich und den Entwurf der Rigo> rosenordlRmg für die griechisch > orien« wlische Facultät in Czernowitz; 1880 den Entwurf des Statuts für das in Sarajewo zu errichtende Seminar für die orientalische Geistlichkeit der occu» pirten Provinzen und 1883 den Ent» wurf der Geschäftsordnung für das orientalische Confistorium des Erzbischofs und Metropoliten von Sarajewo. Neben seinem Lehramte und dieser officiellen Inanspruchnahme war Zhishmän auch in feinen Fächern schriftstellerisch thätig, und es erschienen von ihm nachstehende Werke im Druck.- „Vie Istrrfllhrt im griechi- 5chtn Sagenkreise" (Trieft 1832), im Pro- gramm des Triester Gymnasiums; — »Oinleitnng mr Keiie des Nemü5tllent5 über tlie GrugLesundtschlltt" (Wien 1833), im Pro- gramm des Gymnasiums der theresiani- schen Ritterakademie in Wien; — „Nie Vniünsllerlillntllungen ^mischen der orientalischen nnil römiLchrn Kirche" (Wien 1838, 8".); — ^Memorandum über tne OrganizirZug der Kirchlichen Aemter an den Kathedralen der nrien- wichen Kirche" (Wien 1864. Staats- druckerei), in nur wenigen Exemplaren; — „NüS Oherecht der orientalischen Kirche" (Wien l864, Braumüller, 8".); — „Nie Synoden nnd die Opiskopalamter in der Kirche" (Wien 1867, 8".); —„Nas Stifter- recht in der murgenländischen Kirche" (Wien 1888, Hcckder). Zhishmän darf das Recht beanspruchen, das orientalische Kirchenrecht zum ersten Male quellen- gemäß und systematisch dargestellt zu haben; er benutzte zu seinen Arbeiten auch die Handschriften der Bibliotheken in Oxford und Paris, und seine Arbeiten fanden auch die volle Anerkennung der Fachgelehrten, namentlich aber in der orientalischen Kirche. Für diese Wirksam» keit ward ihm auch in den maßgebenden Kreisen verdiente Würdigung zutheil. Die Wiener Universität ernannte ihn mit Diplom ääo. 20. November 1873 zum Dr. suiis iionoris causa, (äo ^urs «oo1esia.Ltioo imp ori6nt2.Ii8 insiAnitOr uisrituni). Von Seiner Majestät empfing er am 9. De- cember 1363 die goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft und mit ah. Hand» schreiben vom 31. März 1871 »en Orden der eisernen Krone dritter Classe, welcher Verleihung statutengemäß mit ah. Diplom von 1879 die Erhebung in den Ritter» stand folgte. Am 19. Juni 1881 erhielt Zhishmän Titel und Charakter eines Hofrathes. Dip lom üÄo. Wien 28. Juni 1879. — Vor» st adt> Zeitung (Wien. Fol.) 20. October t883. — Presse (Wiener politisches Platt) 13. December 1887. — (Zarncke's) Litern« risches Centralblatt (Leipzig. Aoenarius, 4".) 1368. Nr. 13; 1888. Nr. 13. Wappen. In Gold ein schwarzer rothbezungter Doppeladler mit rothen Krallennägeln, über» legt mit einem den Schild durchziehenden rothen Querbalken, welchem ein offenes Buch^mit goldenem Schnitt und Schließe aufliegt. Auf dem Schilde ruhen zwei ge» krönte Turnierhelme. Die Krone des rechten trägt einen geschlossenen vorne schwarzen und mit einem goldenen Kreuz durchzogenen hinten goldenen Adlerflug; jene des linken ein auf»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Wurmser-Zhuber, Band 59
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Wurmser-Zhuber
Band
59
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1890
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
428
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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