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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Zichy-Zyka, Band 60
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Züllich von Zülborn (Genealogie) Zurchauer rische Nationalmuseum in Budapesth be> sitzt von ihm die Büste einer Madonna — vielleicht ist es die schon oben er» wähnte Marmorbüste — und die Sta» wette der Göttin Juno, zwei Werke, welche nicht gewöhnliche Kunstfertigkeit verrathen. 1880 befand sich der Künstler in Paris. Nach einem Berichte von Franz Pulszky über das ungarische National- museum in P. Hunfalvy's „Literari« schen Berichten aus Ungarn" 1878, S. 21 befaßte er sich seit längerer Zeit mit der Glyptik und verfertigte lobens« werthe Cameen. Uebrigens wenn der Künstler noch lebt, steht er bereits im Alter von 78 Jahren. Pestb'Ofener Localblatt. 7. Jahrgang, 22. Juni l856, Nr. 4t3 in den Tagesnotizen. — Dur (Adolf). Das unaarifche National' museum. Eine Skizze (Pesth <853, gr. 8".) Seite 2?. Ueber die Familie ZnlUch von Znlborn. Der Adel gelangte in die Familie durch den <792 als k. k. Major des ersten Szstler Grenz. Infanterieregiments verstorbenen Johann Züll ich, welcher denselben von Kaiser Joseph I I . mit Diplom ääo. i. August 4786 zugleich mit dem Prädicate von Zül» born erlangte. Die Sprossen der Familie leben in Nngarn, Siebenbürgen und Böhmen, und der Bildhauer, dessen Lebensskizze oben mitgetheilt, befindet sich feit Jahren in Paris. Die Mitglieder d« Familie standen theils im k. k. Heere, theils im Civilstaatsdienst; so war Stephan Züllich Obergespan- Stellvertreter. Präses der Staatsprüfungs» commission in Klausenburg und Ehrenbürger der k. freien Stadt Sächßfch'Regen (Szäsz. Rsgen); ein Franz von Zü l l i ch war Beamter beim Landesgericht in Laibach^ Außer dem vorerwähnten Major Johann, dem Stammvater des Adelsgeschlechtes, war dessen Bruder Gmannel gleichfalls k. k. Major und ein dritter Bruder. Kar l , k. t. Oberst. ^Svoboda (Job.). Die Zöglinge der Wiener»Neuftädter Militär'Akademie von der Gründung des Institutes bis auf unsere Tage (Wien ls70, Oeitler. schm. 4".) Sp. 309) Wappen. Der Länge nach getheilter Schild. Im rechten blauen Felde ein links gewen- deter geharnischter Krieger mit offenem Visir und rothem Helmbusch, in der von sich ge< streckten Hand einen mit goldenen Fransen gezierten Speer haltend, die linke Hand in die Hüfte stemmend. Im linken blauen Felde ein rechts gekehrter goldener Löwe mit offenem Rachen, roth ausgeschlagener Zunge und mit doppeltem Knoten und Schweif. Auf dem Schilde ruht ein rechtsgekehrter goldgekrönter Turnierhelm, aus dessen Krone ein rechts «ewendeter schwarzer Adler mit offenem Schnabel und rothausgeschlagener Zunge hervorwächst. Die He lm decken sind rechts roth. links blau, beiderseits mit Gold unterlegt. Hürchauer, Anton Edler von (k. k. Professor der Landwirthschaft in Prag, geb. zu Prag 25. Juni 1766, gest. da- selbst 18. September 1817). In Rede Stehender, dessen Vater Johann Georg 1769 mit dem Ehrenworte „Edler von" geadelt worden, trat nach beendeten Universitatsstudien bei dem Rakonitzer k. k. Kreisamte als Praktikant in den Staatsdienst, und nachdem er ein Jahr bei dem k. k. Landesgubernium in Verwendung gestanden, ward er mit k. k. Hofdecret vom 21. Jänner 1790 als der erste Professor der Landwirth- schaft mit dem Gehalte von 400 st. an der Prager Universität angestellt. Nach manchen Wandlungen, indem das Gehalt von 400 auf 800, zuletzt auf 1200 fi. erhöht, dasselbe zuerst von der patriotisch» ökonomischen Gesellschaft, dann von den böhmischen Ständen bestritten wurde, ging die Professur von der Universität an daS Prager polytechnische Institut über und blieb mit diesem seither vereinigt. Zürchauer war es, der, die Bedeutung der Landwirthschaft erkennend, diese Di« sciplin in Böhmen den Anforderungen der Zeit entsprechend gestaltete und er» wetterte und der Erste einen mit
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Zichy-Zyka, Band 60
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Zichy-Zyka
Band
60
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1891
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
430
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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