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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Zichy-Zyka, Band 60
Seite - 314 -
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Zum Sande (Genealogie) 314 Zupeliari Adelsfamilie, über welche die Quellen Nachricht geben, beschäftigte er sich mit naturwissenschaftlichen Studien, und in den Abhandlungen der böhmischen Ge> sellschaft der Wissenschaften sind von ihm zwei Abhandlungen gedruckt: „Natur» geschichte der Schildlaus des Rosenstrau» ches" ^1784, Bd. VI , S. 3l7^ und „Versuch einer Beantwortung der von der königlich böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften gegebenen, die Natur» geschichte Böhmens betreffenden Preis- aufgäbe" ^l783,1. Folge, Bd. I, S. 4^j. — Von diesem Kar l Zum Sande stammt — vielleicht ist es ein Enkel des- selben — der Maler Joseph Zum Sande, der Ende der Dreißiger» und während der Vierziger«Iahre in Wien blühte und von 5839—1847 in den Kunstausstellungen bei St. Anna durch zahlreiche Aquarellbildniffe vertreten war. Später finden wir ihn nicht mehr in den Ausstellungen. I n der ersten Zeit hatte er sein Atelier in der Kohlmefsergafse Nr. 464, seit dem Jahre 1843 am Salz- gries Nr. 202. Nagler schreibt: „daß derselbe schöne Bildnisse in Aquarell und andere Darstellungen" malte. Nagler (G. K. Dr.). Neues allgemeines Künstler» Lenkon (München, E. A. Fleisch» mann., gr. 8".) Bd. XXI, S. 332. — Kataloge der Iahresausstellungen in der k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien 4839—1847. <3ur Genealogie der Familie Zum Sande Nitter von Sandberg. Es ist eine böhmische Familie, deren Balbin in den, „Gitschiner Annalen" gedenkt. Sie besaß die Güter Gitschinowes und Zitietin und das Gut Wolanieg. Für die ersten beiden Güter, welche die Herrschaft Welisch. deren Besitzer Franz Ernst Graf Schlik war. von allen Seiten umgab, erwirkte derselbe die Ver» ficheruna, daß er. falls Karl Zum Sande oder dessen Angehörige das Gut Gitschinowes verkaufen sollten, den Vorkauf habe, und in der That erwarb des Grafen Franz Ernst Nachfolger Franz Joseph Graf Schlik in> folge dieses Vorkaufsrechts am 14. Februar 1689 um 40.300 fl. dieses Gut, wodurch er das Schlit'sche Allodium Welisch und Wob schitz bedeutend vergrößerte. Im Besitze behielt aber die Familie Zum Sande das Gut Wolanieg. auf welchem sich noch 1743 ein Johann Vernard Zum Sande als Grundherr und noch im Jahre 1827 Nach« kommen befanden. ^H ormay r's Vater« ländischeä Archiv (Wien. 4".) 1827, S, 463 und 464.) Zungenberg, Franz Freiherr, siehe: Czungenbetg, Franz Leopold Freiherr ^Bd. III, S. 122^. XusiüN, Jacob; illplM, Jacob ^ur^', XupllN, Joseph Robert; Xllpan, Alexander Georg, siehe: SuM und SuppllN, jM . XI., S. 327 und 328 in den Quellen 4—4^. Zllpellari, Giulio Cesare (Architekt, geb. in Mantua 23. April 4777, gest. daselbst 48. Jänner 4862). Nachdem er in Mantua das Gymnasium und die philosophischen Studien beendet hatte, bildete er sich zunächst für das Baufach und denIngenieurdienft aus, betrieb geo» dätische Studien 4796 und 4797 unter Carlo Casta gna, dann Hydraulik unter Abate Giuseppe Mar i , und als um diese Zeit in Modena die Militärakademie ins Leben trat, legte er die Prüfung , zum Eintritt in dieselbe ab und wurde als Zögling 4798 aufgenommen. Die militärische Laufbahn erwählend, diente er in derselben bis 18l3, in welcher Zeit er bis zum Bataillonschef im Geniewesen , vorrückte und in der franco-italischen Armee bei mehreren Fortificationsarbeiten erfolgreich verwendet wurde. Nach Auf» lösung der italienischen Armee von der Delegation mit Decret vom 49. Februar 4816 zum Civil-Ingenieur-Architekten
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Zichy-Zyka, Band 60
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Zichy-Zyka
Band
60
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1891
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
430
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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