Bergern im Dunkelsteinerwald

Bergern im Dunkelsteinerwald
Wappen von Bergern im Dunkelsteinerwald
Bergern im Dunkelsteinerwald (Österreich)
Bergern im Dunkelsteinerwald
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Krems-Land
Kfz-Kennzeichen: KR
Hauptort: Unterbergern
Fläche: 36,73 km²
Koordinaten: 48° 22′ N, 15° 33′ O48.36666666666715.55305Koordinaten: 48° 22′ 0″ N, 15° 33′ 0″ O
Höhe: 305 m ü. A.
Einwohner: 1.256 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 34,2 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3512
Vorwahl: 02714
Gemeindekennziffer: 3 13 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Unterbergern 29
3512 Unterbergern
Website: www.bergern-dunkelsteinerwald.at
Politik
Bürgermeister: Roman Janacek (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
15 ÖVP, 4 SPÖ
Lage der Gemeinde Bergern im Dunkelsteinerwald im Bezirk Krems-Land
Aggsbach Albrechtsberg an der Großen Krems Bergern im Dunkelsteinerwald Droß Dürnstein Furth bei Göttweig Gedersdorf Gföhl Grafenegg Hadersdorf-Kammern Jaidhof Krumau am Kamp Langenlois Lengenfeld Lichtenau im Waldviertel Maria Laach am Jauerling Mautern an der Donau Mühldorf Paudorf Rastenfeld Rohrendorf bei Krems Rossatz-Arnsdorf Schönberg am Kamp Senftenberg Spitz St. Leonhard am Hornerwald Straß im Straßertale Stratzing Weinzierl am Walde Weißenkirchen in der Wachau Krems an der DonauLage der Gemeinde Bergern im Dunkelsteinerwald im Bezirk Krems-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Bergern im Dunkelsteinerwald ist eine Gemeinde mit 1256 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Krems-Land in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt im Dunkelsteinerwald im niederösterreichischen Mostviertel, gehört aber auch zur Wachau und geologisch gesehen zum Waldviertel. Die Fläche der Gemeinde umfasst 36,53 Quadratkilometer. 68,42 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Geschichte

Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilten die Orte der Gemeinde die wechselvolle Geschichte Österreichs. Die Großgemeinde Bergern entstand erst 1968 durch freiwilligem Zusammenschluss der Gemeinden Unterbergern, Oberbergern, Schenkenbrunn (mit den Orten Schenkenbrunn, Wolfenreith und der Rotte Paltmühl) und Geyersberg (mit den Orten Geyersberg, Nesselstauden, Scheiblwies, Maria Langegg und der Rotte Plaimberg).

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1268 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1240 Einwohner, 1981 1222 und im Jahr 1971 1222 Einwohner.

Wappen

Das Wappen zeigt im Schild eine mit einem grünen Nadelbaum belegte, aufwärtszeigende, geschweifte, goldene Spitze, die vorne von einer in einem roten Feld befindlichen goldenen Weinranke mit ebensolcher Traube und hinten von einer in einem blauen Feld befindlichen goldenen Ähre begleitet wird. Die Gemeindefahne hat die Farben rot, gold und blau.

Politik

Bürgermeister der Gemeinde ist Roman Janacek, AmtsleiterIn Doris Reisinger.

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 14. März 2010 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 15, SPÖ 4, andere keine Sitze.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 34, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 124. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 608. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,81 Prozent.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Innenansicht der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariae Geburt in Maria Langegg.

Siehe Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bergern im Dunkelsteinerwald

Persönlichkeiten

Sonstiges

Teile des Gemeindegebiets liegen im Landschaftsschutzgebiet und Weltkulturerbe Wachau, Weinbau in Unterbergern. In Geyersberg gibt es einen neo-druidischen Steinkreis, der vom ortsansässigen Lehrer und Schriftsteller Wilhelm Cerveny zu Beginn der 80er-Jahre errichtet wurde.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Helmut Birkhan: Beobachtungen zum mysterischen Keltenbild besonders in Österreich. Kelten-Tagung in Hallstatt 2010, S. 5.