Christian Haidinger

Christian Haidinger OSB (* 12. März 1944 in Siezenheim) ist Abt des Stifts Altenburg und seit 2009 Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation.

Leben

Christian Haidinger trat nach der Matura 1964 der Ordensgemeinschaft der Benediktiner im Stift Kremsmünster bei. 1965 legte er die Profess ab, 1968 die feierlichen Gelübde, am 6. Juli 1969 empfing er durch Kardinal Benno Gut die Priesterweihe. Er studierte Theologie von 1966 bis 1970 am Päpstlichen Athenaeum Sant’Anselmo. Er war Pfarrer von Buchkirchen, seit 2000 Dechant des Dekanates Wels-Land und seit 2004 Generaldechant des Bistums Linz. Am 9. Mai 2005 wurde er als Nachfolger von Bernhard Naber zum Abt des Stiftes Altenburg gewählt. Am 11. September 2006 fand die Benediktion durch Bischof Klaus Küng statt. 2006 wurde er Präsident von Klösterreich, einem Interessenverbund der Stifte, Klöster und Orden Österreichs, gewählt.[1]

Nach dem Tod von Abtpräses Clemens Lashofer am 6. Juli 2009 hatte er als Erster Assistent des Abtpräses die Kongregation ad interim geleitet. Am 18. November 2009 wurde er durch ein außerordentliches Generalkapitel im Stift Kremsmünster zum Abtpräses gewählt[2] und im Generalkapitel im Caniusiusheim Centrum in Horn am 26. Oktober 2011 bestätigt.[3]

Einzelnachweise

  1. „Abt Christian Haidinger ist neuer Präsident von Klösterreich“, Diözese Linz, 9. November 2006
  2. „Österreichische Benediktinerkongregation: Haidinger neuer Abtpräses“, katweb.at, 19. November 2009
  3. „Abtpräses Christian Haidinger wiedergewählt“, orden-online, 28. Oktober 2011

Weblinks


Vorgänger Amt Nachfolger
Clemens Lashofer Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation
seit 2009
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