Danube Private University

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Danube Private University
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Gründung 13. August 2009
Trägerschaft privat
Ort Krems an der Donau, Österreich
Präsidentin Marga B. Wagner-Pischel
Studenten 310
Website www.DP-Uni.ac.at

Die Danube Private University ist eine österreichische Privatuniversität.

Inhaltsverzeichnis

Überblick

Die Danube Private University in Krems wurde am 13. August 2009 vom österreichischen Akkreditierungsrat für fünf Jahre als Privatuniversität akkreditiert. Rechtliche Grundlage ist das Universitätsakkreditierungsgesetz (UniAkkG).[1] Für das Reakkreditierungsverfahren im Jahr 2014 wird bereits die Österreichische Qualitätssicherungsagentur (AQA) zuständig sein, die sich auch mit Qualitätssicherungsverfahren staatlicher Universitäten beschäftigt.[2]

Sie konzentriert sich auf Studiengänge aus dem Bereich der Zahnmedizin. 2012 wurde ein Zahnambulatorium mit 48 Behandlungsplätzen eröffnet.[3]

Studienangebot

Folgende Studienrichtungen werden an der Danube Private University angeboten:[4]

  • Diplomstudium Zahnmedizin (Dr. med. dent.)
  • Bachelorstudium Medizinjournalismus und Öffentlichkeitsarbeit (BA)
  • Masterstudium Medizinjournalismus und Öffentlichkeitsarbeit (MA)
  • Universitätslehrgang Funktion und Prothetik (MSc.)
  • Universitätslehrgang Ästhetisch-rekonstruktive Zahnmedizin (MSc.)

Mit Beginn des Wintersemesters 2011 sind bereits 220 Zahnmedizinstudierende an der Danube Private University (DPU) inskribiert. Jeweils zum Sommer- und zum Wintersemester startet eine neue Studiengruppe. Im Endausbau sollen etwa 500 Zahnmedizinstudierende in 12 Semestern zum Dr. med. dent. ausgebildet werden. [5]

Kritik

Studenten sind angeblich überwiegend Kinder von Zahnärzten[6], die 24.000 Euro Studiengebühr im Jahr und Gesamtstudienkosten von 144.000 Euro in sechs Studienjahren zahlen.[7][8] Die Zahnärztekammer lehnt das Studium an der Danube Private University (DPU) aus Qualitätsgründen ab.[7][9] Eine Hauptsorge der Ärztefunktionäre ist, es würden so viele Zahnärzte ausgebildet, wie bislang in ganz Österreich.[10]

Mögliche Ungereimtheiten bei der Akkreditierung waren im Mai 2010 Thema einer parlamentarischen Anfrage, das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung wies Kritik am Akkreditierungsrat jedoch zurück.[11]

Die Behauptung, das Land Niederösterreich stelle für die Ausbildung notwendigen Praktika an Spitälern zu Verfügung, musste von Seiten der DPU zurückgenommen werden. Anfang 2011 hatte der Landtag beschlossen, dass keine diesbezügliche Verpflichtung des Landes bestehe. Die Landesregierung wurde beauftragt, die Akkreditierung DPU überprüfen zu lassen.[12]

Einzelnachweise

  1. Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung: Universitätsakkreditierungsgesetz
  2. Österreichische Qualitätssicherungsagentur
  3. Ambulatorium der Zahn-Uni Krems fertig ORF-Niederösterreich, 11. September 2012./
  4. Österreichischer Akkreditierungsrat: Danube Private University
  5. Privatunis: Klein, fein - und gut ausgelastet auf www.wirtschaftsblatt.at vom 10. Juli 2009.
  6. Es wäre klug, staatliche Unis aufzugeben auf derStandard.at vom 31. August 2009
  7. a b Staatsanwaltschaft ermittelt gegen private Zahnmedizin-Uni auf derStandard.at vom 2. Februar 2010.
  8. Neue Privatuni: Zwölf Semester und nicht länger diepresse.com vom 7. Juni 2009
  9. Landesärztekammer Niederösterreich: Danube Private University–Zahnmedizinstudium (PDF)
  10. Streit um private Zahn-Universität auf orf.at vom 18. Dezember 2007.
  11. Danube Private University (DPU) - die unendliche Akkreditierungsdebatte auf www.parlament.gv.at
  12. Polizei stoppte Sezierkurs in St. Pöltner Spital auf derStandard.at vom 14. Oktober 2011.

Weblinks