Die Radiofamilie Floriani

Die Radiofamilie Floriani war eine österreichische Radiosoap, die erstmals 1953 auf dem Sender Rot-Weiß-Rot ausgestrahlt wurde. Die populäre Serie stellte den Alltag einer bürgerlichen Wiener Familie dar. 1955 wurde Die Radiofamilie vom Österreichischen Rundfunk (ORF) übernommen. Die Hörspielserie lief bis zum 25. Juni 1960. Nach 351 Folgen wurde sie eingestellt.

Nachruhm

1958 griff der Österreichische Rundfunk mit der monatlichen Serie Familie Leitner das Konzept der Radiofamilie für das Fernsehen auf.

2011 rückte Die Radiofamilie Floriani wieder ins Interesse der Öffentlichkeit, als bekannt wurde, dass Ingeborg Bachmann mehrere Folgen der Serie verfasst hat. Unter dem Titel Die Radiofamilie veröffentlichte der Suhrkamp Verlag die vom US-amerikanischen Germanisten und Historiker Joseph McVeigh editierten Manuskripte. Die Texte wurden im Nachlass von Jörg Mauthe entdeckt, der für die Konzeption der Serie zuständig war.[1] [2]

Literatur

  • Lena Nitsch: Die Radiofamilie Floriani in: junk. Das Leben eine Seifenoper. Diplomarbeit Universität Wien, Wien 2009, S.32 (Online-Version)

Einzelnachweise

  1. Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.ndr.deDie Radiofamilie, NDR-Online, abgerufen am 10. Juli 2011.
  2. Frau Bachmann und die Radiofamilie, Martin Blumenau über die zeitgeschichtliche Bedeutung der Serie, FM4-online, abgerufen am 10. Juli 2011.