Erzherzog-Johann-Klause

Die Klause vor 1953
Das heutige, 1953 errichtete Betonsperrwerk

Die Erzherzog-Johann-Klause war eine Stauanlage an der Brandenberger Ache und ist heute eine Ausflugsgaststätte in Brandenberg in Tirol. Sie liegt in einem Gebirgstal zwischen Brandenberger Alpen im Süden und Schlierseer Bergen im Norden auf einer Höhe von 814 m ü. A. nahe der Mündung der Bairache in die Brandenberger Ache.

Die nach Johann von Österreich benannte Klause zur Holztrift wurde 1833 als Ersatz für die weiter nördlich in der Valepp liegende Kaiserklause in hölzerner Strebwerksbauweise erbaut, 1934/1935 durch den Einsatz von Eisenbeton-Pfeilern verstärkt, 1952/1953 für eine Stauhöhe von 14 Metern ausgebaut nachdem erneut der Ersatz von Holzteilen erforderlich wurde und 1966 außer Betrieb genommen. Ihre Funktionsweise wird in einem Ausstellungsraum im Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach dokumentiert.

Von Deutschland ist die Erzherzog-Johann-Klause nur zu Fuß oder per Mountain-Bike von der Valepp oder Wildbad Kreuth durch die Langenau zu erreichen. Von Süden her führt eine Forststraße von Brandenberg zur Klause. Um den Gasthof stehen mehrere Nebengebäude sowie die vollständig mit Schindeln verkleidete Hubertuskapelle am Hang.

Weblinks

 Commons: Erzherzog-Johann-Klause – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

47.58137511.888065814Koordinaten: 47° 34′ 53″ N, 11° 53′ 17″ O