Gebhard Halder

Gebhard Halder (* 17. August 1942 in Bregenz) ist ein Vorarlberger Landespolitiker der Österreichischen Volkspartei und war von 1984 bis 2009 Abgeordneter zum Vorarlberger Landtag, dessen Präsident er von 2004 bis 2009 war.

Halder besitzt eine Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister. Er wohnt in Bregenz-Fluh, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Politische Karriere

Im Jahr 1975 wurde Gebhard Halder erstmals in den Bregenzer Gemeinderat als Vertreter der ÖVP gewählt, wo er bis 1985 verblieb. Seit dem 28. November 1984 ist Gebhard Halder Mitglied des Vorarlberger Landtags. Vom 7. Oktober 1999 bis zum 29. Januar 2003 war er weiters Vorsitzender der ÖVP-Landtagsfraktion. 2001 trat er als einer der Befürworter der Sprengung verendeter Rinder in Österreich hervor. Am Tag seines Ausscheidens aus der Funktion des Klubvorsitzenden wurde er zum 2. Vizepräsidenten des Landtags gewählt. Am 5. Oktober 2004 wurde er zu Landtagspräsidenten des Vorarlberger Landtags gewählt und damit stellvertretendes Mitglied im Ausschuss der Regionen Europas sowie Mitglied des Ständigen Ausschusses der Konferenz der Gesetzgebenden Regionalversammlungen Europas. Nach der Landtagswahl in Vorarlberg 2009 trat Halder als Landtagspräsident in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin wurde seine bisherige Stellvertreterin Bernadette Mennel.

Zwischen 1981 und 1999 war er weiters Präsident der Vorarlberger Landwirtschaftskammer und von 1983 bis 1993 Obmann des Vorarlberger Bauernbunds.

Weblinks