Hohe Warte (Wien)

Hohe Warte

BWf1

Höhe 220 m ü. A.
Lage Wien
Gebirge Wienerwald
Geographische Lage 48° 14′ 58″ N, 16° 21′ 28″ O48.24944444444416.357777777778220Koordinaten: 48° 14′ 58″ N, 16° 21′ 28″ O
Hohe Warte (Wien) (Wien)
Hohe Warte (Wien)
Gestein Flysch
Erschließung Überbaut
Normalweg Hohe Warte
Besonderheiten Präsidentenvilla, Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Casino-Stadion

Die Hohe Warte ist ein verbauter Hügel auf etwa 220 m ü. A.[1] im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling zwischen Heiligenstadt und Unterdöbling mitsamt gleichnamiger Straße ebendort.

Bekannt ist die Hohe Warte vor allem als Sitz der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (die nach ihrer Adresse auch Hohe Warte genannt wird), der früher hier befindlichen Amtsvilla des österreichischen Bundespräsidenten, sowie für ihr Naturstadion Hohe Warte.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Hohe Warte ist der letzte Ausläufer des Rückens aus dem Wienerwald, der sich vom Cobenzl (Latisberg) über Grinzing und den Hungerberg gegen den Donaukanal hinzieht. Er ist nach Nordosten durch den Schreiberbach (Heiligenstadt und Nußdorf) gegen den Nussberg getrennt, und nach Südwesten durch den Sieveringer Arbesbach von der Türkenschanze.

Im 19. Jahrhundert entstand auf der Aussichtshöhe – daher der Name, denselben trug früher auch die heutige Türkenschanze – ein Villenviertel. Heute liegt die Anhöhe vollständig inmitten der Stadt.

Hauptsitz der ZAMG

Hauptgebäude und Radarturm der ZAMG bei Nacht

Im Jahre 1872 siedelte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik von der Wieden auf die Hohe Warte über. Das neue Quartier wurde zuvor von Heinrich von Ferstel in den Jahren 1870 bis 1872 errichtet. Das Institut zeigt sich unter anderem für den täglichen österreichischen Wetterbericht verantwortlich. Im Jahre 1957 wurde es beträchtlich erweitert, in den Jahren 1967 und 1973 wurden zusätzlich ein Radarturm, ein Ballonfüllhaus und ein neues Bürogebäude auf dem Gelände der Zentralanstalt errichtet. Dieses Bürogebäude beherbergt heute eine große Fachbibliothek auf dem Gebiet der Meteorologie und Geophysik.

Stadion Hohe Warte

Hauptartikel: Stadion Hohe Warte

Weitere Einrichtungen

Auf der Hohen Warte befindet sich mit dem Döblinger Bad sowohl ein Freibad als auch ein Hallenbad.

Die Hohe Warte ist mit der U4 und den Straßenbahnlinien 37 und D zu erreichen.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Die Messstation im Karl-Kreil-Haus Hohen Warte 38 befindet sich in 207 Metern Seehöhe. Wiener Luftmessnetz - Messstelle Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Wiener Umweltschutzabteilung (Magistratsabteilung 22), www.wien.gv.at/umweltschutz