Ingomar Pust

Ingomar Pust (* 10. Oktober 1912 in Villach; † 10. Februar 1998 in Keutschach am See) war ein österreichischer Offizier, Alpinist, Schriftsteller und Journalist, der für mehrere österreichische Tageszeitungen tätig war. Er entstammte einer Beamtenfamilie aus Villach und war Mitglied einer katholischen Studentenverbindung. Seine Kindheit verbrachte er in Görz und legte an der Villacher Höheren Technischen Lehranstalt die Matura ab. Nach dieser technischen Ausbildung zum Ingenieur wurde er 1933 Offizier und nahm 1934 an der Niederschlagung des nationalsozialistischen Juliputsches in Kärnten teil.[1]

Im Zweiten Weltkrieg war er Batteriechef und zuletzt Divisionsadjutant bei der Flak. Nach 1945 wurde er Journalist bei der Kärntner Volkszeitung und schrieb mehrere Bücher, für die er teils heftig angegriffen wurde.[2] Pust starb am 10. Februar 1998 in Reauz, beerdigt wurde er am Ortsfriedhof von Keutschach am See.

Bibliographie

  • Österreicher im Feuer Tragödie der Tapferkeit. Druffel-Verlag, Leoni am Starnberger See, 1988. ISBN 3-8061-1057-3
  • Schreie aus der Hölle ungehört. Hartmann Verlag, Sersheim o.J. ISBN 3-925921-31-1
  • Südafrika im Schussfeld. Österreichischer Verlag, Klagenfurt 1975. 71 S. Mit zahlr. Abb. OBrosch.
  • Kleiner Führer durch die westlichen Julischen Alpen und die Berge der Isonzofront 1915 - 17. Bergverlag Rother, München 1978, 1. Aufl.
  • Titostern über Kärnten. Kärntner Abwehrkämpferbund, Landesleitung, Klagenfurt 1984.
  • Die Steinerne Front. Carinthia Verlag, Klagenfurt 1988. (Neuauflage Leopold Stocker Verlag, Graz 2002, ISBN 3-7020-1095-5).
  • Das Kanaltal und seine Geschichte (gemeinsam mit Karl Migglautsch). Hrsg: Kanaltaler Kulturverein, edition k3, Klagenfurt 1995. ISBN 3-901088-04-0

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Schreie aus der Hölle ungehört. Hartmann Verlag, Sersheim o.J.
  2. http://www.auslandsdienst.at/press/archive/information_6.1985.htm