Jägermayrhof

Jägermayrhof

Der denkmalgeschützte Jägermayrhof ist ein Bildungshaus der Arbeiterkammer Oberösterreich in Linz.

Als Vorgängerbau wurde ein Forsthaus angegeben. Dem folgte ein Gasthaus, in welchem sich Franz Schubert oft aufhielt. 1912 wurde ein Neubau als Restaurant in secessionistischen Formen nach den Plänen des Baumeisters Max Ortner errichtet. Im Zuge der Februarkämpfe 1934 im Gebiet des Freinberg verschanzten sich Schutzbündler unter der Führung von Franz Schlagin im Jägermayrhof, diese wurden niedergerungen, es gab 6 Tote und das Gebäude war schwer beschädigt. Nach 1945 kam die Gastwirtschaft nicht mehr an, einige Jahre diente der Hof als Flüchtlingslager. Es folgten Umbauten, 1949, dann 1957 durch Architekt Paul Theer. 1959 ging der Jägermayrhof von der Stadt Linz an die Arbeiterkammer. Von 1973 bis 1974 wurde mit den Architekten Team-Schinko-Nowak-Steinfelser umgebaut.[1]

Das Haupthaus ist zweigeschoßig mit flachem Satteldach und Dachreiter. Die Fassade ist glatt und mit Rundbogenfenstern und querrechteckige Fenster gegliedert.

Im Garten stehen zwei gartenzwergartige secessionistische Putten aus Kunststein, einer mit Hund und Weintrauben.

Literatur

  • Dehio Linz 2009, Linzer Außenbezirke zwischen Donau und Traun, Bauten im Straßenverband, Römerstraße 98, Jägermeierhof, S. 429.

Weblinks

 Commons: Jägermayrhof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Jägermayrhof. Ein Haus mit Geschichte. Arbeiterkammer Oberösterreich, Abgerufen am 7. Juli 2012

48.3012414.26657Koordinaten: 48° 18′ 4″ N, 14° 16′ 0″ O