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vom 30.06.2017, aktuelle Version,

Jägermayrhof

Jägermayrhof

Der denkmalgeschützte Jägermayrhof, auch Jägermayr, ist ein Bildungshaus der Arbeiterkammer Oberösterreich in Linz.

Geschichte

Als Vorgängerbau wurde ein Forsthaus angegeben. Dem folgte ein Gasthaus, in welchem sich Franz Schubert oft aufhielt. 1912 wurde ein Neubau als Restaurant in secessionistischen Formen nach den Plänen des Baumeisters Max Ortner errichtet. Im Zuge der Februarkämpfe 1934 im Gebiet des Freinberges verschanzten sich Schutzbündler unter der Führung von Franz Schlagin im Jägermayrhof. Die Schutzbündler wurden niedergerungen. Es gab 6 Tote und das Gebäude war schwer beschädigt. Nach 1945 rentierte sich die Gastwirtschaft nicht mehr. Einige Jahre diente der Hof als Flüchtlingslager. Es folgten Umbauten, 1949, dann 1957 durch Architekt Paul Theer. 1959 ging der Jägermayrhof von der Stadt Linz an die Arbeiterkammer. Von 1973 bis 1974 wurde mit den Architekten Team-Schinko-Nowak-Steinfelser umgebaut.[1]

Architektur

Das Haupthaus ist zweigeschoßig mit flachem Satteldach und Dachreiter. Die Fassade ist glatt und mit Rundbogenfenstern und querrechteckigen Fenstern gegliedert.

Im Garten stehen zwei secessionistische Putten aus Kunststein, sie haben die Form von Gartenzwergen, einer mit Hund und Weintrauben.

Literatur

  • Dehio Linz 2009, Linzer Außenbezirke zwischen Donau und Traun, Bauten im Straßenverband, Römerstraße 98, Jägermeierhof, S. 429.
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Einzelnachweise

  1. Jägermayrhof: ein Haus mit Geschichte Arbeiterkammer Oberösterreich, Abgerufen am 7. Juli 2012