Kaiser-Franz-Josefs-Höhe

die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
Besucherzentrum mit Parkhaus

Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (oft nur Franz-Josefs-Höhe[1]) ist Teil der Großglockner-Hochalpenstraße. Der Endpunkt einer Stichstraße und Aussichtspunkt befindet sich in Österreich in der Glocknergruppe auf Kärntner Gebiet in einer Höhe von 2369 m ü. A. Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ist nur über die mautpflichtige Großglockner-Hochalpenstraße sowohl von Salzburg als auch von Kärnten erreichbar.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Dieser Aussichtspunkt in den Hohen Tauern ist nach dem Besuch des Kaiserpaares Franz Joseph I. und Elisabeth, Sisi, im Jahr 1856 benannt.

Der 26-jährige Monarch wünschte die Pasterze zu sehen und wanderte von Heiligenblut vier Stunden lang mit Gefolge die 1.100 Höhenmeter hinauf bis zu jenem Punkt, an dem dieses Ereignis bis heute in Stein gemeißelt zu sehen ist. Es ist der Kaiserstein auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.

Damals reichte die Pasterze noch knapp an die heutigen Parkplätze Freiwandeck heran und weiter hinunter als bis zum heutigen Speicher Margaritze.

Kaiserin Elisabeth begnügte sich mit einem Ritt von Heiligenblut über gut 800 Höhenmeter hinauf bis zum Bretterboden, den man nach ihrem Besuch dann Elisabethruhe nannte. 1876 erbaute dann die Klagenfurter Alpenvereinssektion an dieser Stelle das Glocknerhaus mit Platz für 40 Personen.

Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe

Blick vom Gamsgrubenweg auf das Besucherzentrum

Von der Aussichtsterrasse ist der längste Gletscher der Ostalpen, die Pasterze zu sehen und auf der gegenüberliegenden Talseite der Großglockner, die nordwestlich anschließende Glocknerwand und am Talende der Johannisberg. Ein Fußweg und eine Standseilbahn führen in wenigen Minuten zur Pasterze hinunter.

Im Besucherzentrum befasst sich eine Ausstellung auf mehreren Etagen mit dem Thema Großglockner. Im Glocknerkino beeindrucken Impressionen des Großglockners vom Universumfilmer Georg Riha. Ergänzt wird das Besucherzentrum durch die Sonderschau „WasserLeben“ sowie den Harmonieraum und einen Kraftraum, wo die verschiedenen Energiefelder der Region um den höchsten Berg Österreichs untersucht werden.

Mehrere Parkplätze, eine Tiefgarage, sowie mehrere Gastronomiebetriebe stehen den Besuchern zur Verfügung.

Quelle

Weblinks

Einzelnachweise

  1. amap.at

47.07512.7511111111112369Koordinaten: 47° 4′ 30″ N, 12° 45′ 4″ O