kkStB 55

ÖNWB XIa / kkStB 55 / ČSD 324.0 / FS 262
ÖNWB XIa No. 243 spätere kkStB 55.03
Technische Daten
1889 1908 (mit Kessel IXb)
Bauart Cn2
Zylinder-Ø 470 mm
Kolbenhub 632 mm
Treibrad-Ø 1384 mm
Laufrad-Ø vorne
Laufrad-Ø hinten
fester Radstand 3300 mm
Gesamtradstand 3300 mm
Gesamtradstand + Tender 10630
Heizfl. d. Rohre 126,0 m² 139,6 m²
Heizfl. d. Feuerbüchse 9,0 m² 8,6 m²
Rostfl. 1,91 m²
Dampfdruck 10,0 12,0
Tender 27
Gewicht (leer) 36,80 t
Adhäsionsgewicht 41,40 t
Dienstgewicht 41,40 t
Dienstgewicht + Tender 72,40 t
Wasser 10,8 m³
Kohle 8,5 m³
Länge 8,905 m
Länge + Tender 15,127 m
Höhe 4,570 m
Vmax 55 km/h
ÖNWB XIb / kkStB 55 / ČSD 324.0 / FS 262
kein Bild vorhanden
Technische Daten
1889 1908 (mit Kessel IXa)
Bauart Cn2
Zylinder-Ø 470 mm
Kolbenhub 632 mm
Treibrad-Ø 1384 mm
Laufrad-Ø vorne
Laufrad-Ø hinten
fester Radstand 3300 mm
Gesamtradstand 3300 mm
Gesamtradstand + Tender 10630
Heizfl. d. Rohre 139,6 m² 126,0 m²
Heizfl. d. Feuerbüchse 8,4 m² 9,0 m²
Rostfl. 1,91 m²
Dampfdruck 12,0 10,0
Tender 27
Gewicht (leer) 36,70 t
Adhäsionsgewicht 41,70 t
Dienstgewicht 41,70 t
Dienstgewicht + Tender 72,70 t
Wasser 10,8 m³
Kohle 7,3 m³
Länge 8,884 m
Länge + Tender 15,137 m
Höhe 4,570 m
Vmax 55 km/h

Die Dampflokomotivreihe kkStB 55 waren Güterzug-Lokomotiven der kkStB, die ursprünglich von der ÖNWB stammten.

Die erste Lieferung dieser Lokomotiven der Bauart C erfolgte von der Lokomotivfabrik Floridsdorf 1889. Es waren zehn Stück, die bei der ÖNWB die Nummern 241–250 und die Reihenbezeichnung XIa bekamen. 1893 wurden von Floridsdorf sechs Stück nachgebaut, die als Reihe XIb die Nummern 215–256 erhielten. Weitere vier Stück wurden ebenfalls von Floridsdorf 1899 geliefert. Sie bekamen die Nummern 257–260 und wurden der Reihe XIb zugeteilt (manche Quellen sprechen bei diesen vier Maschinen auch von der Reihe XIc).

Die Dimensionen dieser Maschinen waren ähnlich der der Reihe kkStB 56. Charakteristisch war die im oberen Teil abgeschrägte Rauchkammerstirnwand. Die Lokomotiven hatten innere Steuerung, die Umlaufbleche wurden über den Rädern hochgezogen. Bedingt durch die großen Räder konnten die Maschinen auch Personenzüge bespannen.

Die Maschinen dieser Reihen waren vorwiegend in Iglau und Nimburg eingesetzt.

Nach der Verstaatlichung 1909 ordnete sie die kkStB als Reihe 55 ein.

Nach dem Ersten Weltkrieg kamen die Maschinen zur PKP und JDŽ, die sie ausschieden, ohne ihnen eine eigene Reihennummer zuzuweisen, sowie zur FS als Reihe 262 und zur ČSD als Reihe 324.0. Die letzte ČSD-Lok dieser Reihe wurde 1943 als Werklok verkauft, die anderen sind bis 1940 ausgeschieden worden.

Literatur

  • Alfred Horn: Die Österreichische Nordwestbahn, Die Bahnen Österreich-Ungarns, Band 1, Bohmann Verlag, 1967
  • Karl Gölsdorf: Lokomotivbau in Alt-Österreich 1837–1918, Verlag Slezak, 1978, ISBN 3-900134-40-5
  • Helmut Griebl, ČSD-Dampflokomotiven, Teil 2, Verlag Slezak, Wien, 1969