Kurt Junek

Kurt Junek (* 31. Juli 1934 in Wien) ist ein österreichischer Kameramann und Fernsehregisseur.

Der Sohn des Filmtechnikers Hans Junek hatte nach dem Abschluss des Realgymnasiums (Matura) eine fotografische Ausbildung an Wiens Graphischer Lehr- und Versuchsanstalt erhalten. Anschließend durchlief er mehrere untergeordnete Tätigkeiten bei diversen Filmgesellschaften und Kopieranstalten. Erste praktische Erfahrungen sammelte Junek ab 1955 als Kameraassistent, unter anderem von Bruno Mondi beim zweiten Sissi-Film Sissi – Die junge Kaiserin.

Junek blieb bis 1965 als Kameraassistent beim Kinofilm tätig, zuletzt überwiegend für die Sascha-Filmproduktions-GmbH. Sein Einstand als Chefkameramann für das Kino war 1968 der vielbeachtete Experimentalfilm Moos auf den Steinen, der als Erstlingswerk des Neuen Österreichischen Films gilt. Bereits mit Beginn der 1970er Jahre arbeitete Junek ausschließlich für das deutsche und österreichische Fernsehen. Nebenbei führte er auch regelmäßig TV-Regie, so in den 1980er Jahren bei einer Reihe von Kriminalfilmen der Reihe Tatort.

Junek war auch als Filmfunktionär tätig, 1980 wurde er Obmann des Dachverbandes der österreichischen Kameraleute, AAC.

Filme (als Chefkameramann)

  • 1968: Moos auf den Steinen
  • 1968: Immer Ärger mit den Paukern
  • 1968: Die tolldreisten Geschichten -- nach Honoré de Balzac
  • 1969: Unser Doktor ist der Beste
  • 1969: Alle Kätzchen naschen gern
  • 1969: Hilfe, ich liebe Zwillinge!
  • 1971: Wenn der Vater mit dem Sohne (Fernsehserie)
  • 1975: Des Christoffel von Grimmelshausen abenteuerlicher Simplicissimus (Fernsehmehrteiler)
  • 1977: Glückssachen (TV)
  • 1979: Wunder einer Nacht (TV)
  • 1980: Maria Theresia (TV, auch Regie)
  • 1982: Alfred auf Reisen (Fernsehmehrteiler, auch Regie)

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