Kurt Brazda

Kurt Brazda (* 26. April 1947 in Wien) ist ein österreichischer Regisseur, Kameramann und Fotokünstler.

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Biografie

Brazda studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in der Abteilung Film und Fernsehen. Während seiner 1970 beginnenden, mehr als 30-jährigen Karriere als Kameramann war er unter anderem an 600 Produktionen.

Brazda war Mitbegründer des Verbandes österreichischer Kameraleute AAC. 1984 löste er Kurt Junek als Obmann des Verbandes ab. Dieses Amt bekleidete er bis 2009, als er von Astrid Heubrandtner abgelöst wurde.[1]

Brazda ist seit 1982 Mitglied der Künstlerhauses Wien und war dort 12 Jahre Leiter der Sektion "Film". Seit 2002 arbeitet Brazda hauptsächlich als Regisseur. In dieser Funktion wurde er unter anderem für den ORF und andere europäische Fernsehanstalten tätig. 2009 war er eines der Gründungsmitglieder der Akademie des Österreichischen Films.

Brazda ist Vorsitzender des Wiener Filmarchiv der Arbeiterbewegung (WIFAR). Er übt Lehrtätigkeiten an der Fachhochschule Salzburg, sowie am filmcollege Wien und am SAE Austria aus.

Ehrungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Ehrenmitglieder des AAC
  2. Eintrag auf der Internetseite des Austrian Directors Association