Langenschönbichl

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Ortskapelle von Langenschönbichl

Langenschönbichl ist eine Katastralgemeinde von Langenrohr in Niederösterreich und grenzt im Osten an die Bezirksstadt Tulln und im Westen an Zwentendorf.

Geschichte

Im Fischerdorf Langenschönbichl, das zur Herrschaft Liechtenstein in Neulengbach gehörte, die heute in Vaduz ansässig ist, wurde das Grafenhaus, welches später im Besitz des aus ungarisch-siebenbürgerischen Stamm kommenden adeligen Grafen Wass de Czege war, errichtet. Woher das ganz flach gelegene Dorf den Namen "Langenschönbichl" hat lässt sich nicht genau feststellen. "Langen"schönbichl heißt es wahrscheinlich wegen der Ausdehnung in der Länge, Langen"schönbichl" heißt es wahrscheinlich wegen des "schönen" Büchels (= poetisch: Hügerl ⇒ Büchel heißt in der alten Mundart, wie man sie im Mittelalter benutzte, Bichl) am westlichen Dorfende, der bei den früheren häufigen Hochwassern Zuflucht bot (= das lange Dorf am schönen Bichl).

Von 1874 bis 1972 gab es eine einklassige Volksschule, die von ca. 60 Schülern pro Jahr besucht wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es auch einen Ziegelofen, der die Umgebung mit qualitativ hochwertigen Ziegeln versorgte. Während des Krieges wurde die Raffinerie Moosbierbaum (Donau Chemie) bombardiert. Die Arbeiter suchten Schutz in den Kellern des Dorfes.

Nach dem Zweiten Weltkrieg standen nur noch 60 Wohnhäuser, meist Bauernhäuser deren Bewohner oft sehr kinderreich waren.

Ein Wiener Zahnarzt hielt am Wochenende seine Ordination geöffnet. Auch gab es einen Theaterverein in Langenschönbichl, der jährlich mehrmals lustige und spannende Stücke der Ortsbevölkerung zur Aufführung brachte.

In zwei Milchhäusern lieferten die Bauern früher täglich zweimal die Milch ab, welche in einem Pferdefuhrwerk zur Bahn nach Tulln gebracht wurde.

Zur damaligen Zeit gab es:

2 Gemischtwarenhandlungen 2 Wirtshäuser 2 Huf- und Wagenschmiede 2 Schuhmachermeister 1 Damen- und Herrenschneider 1 Glaserei 1 Tischler 1 Perlmuttdrechsler

Es existiert keiner der oben angeführten Betriebe mehr. Auch die Volksschule wurde nach Langenrohr verlegt.

Kurzer geschichtlicher Überblick:

1874: Bau der Volksschule 1905 bis 1910: Römergräberfunde beim Rigolen 1907: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Langenschönbichl 1954: Hochwasser 1959: Brand bei Schaupp Josef 1969: Brand bei Eckl Josef 1970: Brand bei Haubner Josef 1975: Hochwasser 1984: Bau des neuen Feuerwehrhauses 1990: Eröffnung des Gasthauses Ehn 1993: Bau der Brückenwaage

In einer Seehöhe von 178 m bis 182 m erstreckt sich Langenschönbichl auf eine Gesamtfläche von 658 ha 12 a 35 m², davon werden 317 ha landwirtschaftlich genützt.

48.32972222222215.980833333333180Koordinaten: 48° 20′ N, 15° 59′ O