Leo Delitz

Leo Delitz, auch Leo Spiridion (* 25. oder 26. Februar 1882 in Agram, heute Zagreb; † Februar 1966 in London) war ein österreichischer Maler und Grafiker.

Leben

Der Sohn eines Bildhauers besuchte 1898–1904 die Akademie der bildenden Künste Wien bei Christian Griepenkerl und Kazimierz Pochwalski, außerdem studierte er bei Ludwig von Herterich in München und in Paris. 1905 bis 1910 war Delitz Mitglied des Hagenbundes, ab 1914 des Künstlerhauses Wien. Ab 1911 besschickte er zahlreiche Ausstellungen. Im 1. Weltkrieg wurde Delitz als Kriegsmaler an der Ostfront eingesetzt. Delitz wird der Zinkenbacher Malerkolonie zugezählt, unter seinen Landschaftsbildern aus dem Salzkammergut wurden seine Bilder vom Grundlsee bekannt. In den 1930er Jahren erhielt er mehrere Preise und Auszeichnungen, unter anderem den Österreichischen Staatspreis im Jahr 1937. Delitz nahm 1931 die Totenmaske Arthur Schnitzlers ab und zeichnete den Verstorbenen nach der Natur.

Nach seiner 1938 erfolgten Emigration nach England gelang es Delitz, sich als Porträtist gehobener Gesellschaftskreise zu etablieren.

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