Liste der denkmalgeschützten Objekte in Graz/Ries

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Graz/Ries enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des X. Grazer Stadtbezirks Ries, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden. [1]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche, Bruder-Klaus-Kirche mit Pfarrzentrum
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Kath. Pfarrkirche, Bruder-Klaus-Kirche mit Pfarrzentrum
ObjektID: 118360
Status: § 2a
Ragnitzstraße 168
Standort
KG: Ragnitz
GstNr.: .49/3; .49/5; 455/2; 455/4
Hauptartikel: Bruder-Klaus-Kirche (Graz)
f1
Ferdinand-Prirsch-Schule Datei hochladen Ferdinand-Prirsch-Schule
ObjektID: 57059
Status: § 2a
Ragnitzstraße 193
Standort
KG: Ragnitz
GstNr.: 418
Die Ferdinand-Prirsch-Schule wurde 1966 nach den Plänen von Harald Bleich und Otto Ducharczek erbaut. Die Seccomalerei der Heiligen Notburga aus dem Jahr 1968 stammt von Adolf Osterider, die Deckenmalerei von Dina Kerciku. Im Speisesaal befindet sich ein Kruzifix von Ulf Mayer, sowie eine Keramikarbeit von Helene Fischer. Das sich am Nebentrakt befindliche Keramikrelief aus dem Jahr 1968 stammt von Adolf Osterider.[2]
Schule, ehem. Herrenhaus Datei hochladen Schule, ehem. Herrenhaus
ObjektID: 118536
Status: § 2a
bei Ragnitzstraße 193
Standort
KG: Ragnitz
GstNr.: 418
Kriegerdenkmal
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Kriegerdenkmal
ObjektID: 118579
Status: § 2a
Riesstraße
Standort
KG: Ragnitz
GstNr.: 162
Denkmal in Erinnerung an gefallene Soldaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Errichtet 1921, erneuert 1950. Vor den Tafeln mit den Namen von Soldaten sind zwei große Granatenhülsen aus dem Ersten Weltkrieg eingemauert.
Wohnhaus
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Wohnhaus
ObjektID: 118602
Status: § 2a
Billrothgasse 6
Standort
KG: Stifting
GstNr.: .494
Das Wohnhaus wurde im 2. Viertel des 19. Jahrhunderts errichtet und weist eine Biedermeierfassade mit Pilastern, sowie eine Gedenktafel für den Dichter Robert Hamerling auf.[2]
Meilenstein Datei hochladen Meilenstein
ObjektID: 118649
Status: § 2a
Riesstraße
Standort
KG: Stifting
GstNr.: 998/2
Sturmkreuz mit Figur Mater Dolorosa
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Sturmkreuz mit Figur Mater Dolorosa
ObjektID: 9531
Status: Bescheid
Riesstraße
Standort
KG: Stifting
GstNr.: 693/5
Wohnhaus, Hanhof Datei hochladen Wohnhaus, Hanhof
ObjektID: 118660
Status: § 2a
Roseggerweg 50
Standort
KG: Stifting
GstNr.: .4
Bildstock mit Kreuzigungsgruppe
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Bildstock mit Kreuzigungsgruppe
ObjektID: 70822
Status: Bescheid
Stiftingtalstraße
Standort
KG: Stifting
GstNr.: 428
Ehem. Waisenhaus/Pestalozziheim
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Ehem. Waisenhaus/Pestalozziheim
ObjektID: 57055
Status: Bescheid

seit 2012

Stiftingtalstraße 4, 6
Standort
KG: Stifting
GstNr.: .503
Meßkapelle Unbefleckte Empfängnis
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Meßkapelle Unbefleckte Empfängnis
ObjektID: 57060
Status: § 2a
bei Stiftingtalstraße 169
Standort
KG: Stifting
GstNr.: .444
Die Messkapelle der Unbefleckten Empfängnis bei den Vorauer Schwestern wurde in den Jahren 1956/1957 nach den Plänen von Franz Heigl d. Ä. errichtet. Es handelt sich um einen mittelgroßen Rechteckbau mit einem Pultdach, sowie einem südöstlichen Glockenturm aus Werkstein. Die Mosaike der Außenwand wurden in den Jahren 1957/1958 nach dem Entwurf Fritz Silberbauers angebracht.[2]
Figuren Datei hochladen Figuren
ObjektID: 118692
Status: § 2a
bei Stiftingtalstraße 246
Standort
KG: Stifting
GstNr.: 805/2
Die zwei Bronzefiguren eines Sportlers und einer Sportlerin wurden im Jahr 1951, dem Errichtungsjahr der Otto-Möbes-Volkswirtschaftsschule, in dessen Garten sie sich befinden, aufgestellt. Sie sind signiert und datiert mit W. POCH-LATKO 51.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b c d Georg Dehio (Begr.), Horst Schweigert (Bearb.): Graz (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 1979, ISBN 3-7031-0475-9.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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