Liste der denkmalgeschützten Objekte in Graz/Gösting

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Graz/Gösting enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des XIII. Grazer Stadtbezirks Gösting, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Volksschule Gösting Datei hochladen Volksschule Gösting
ObjektID: 120727
Status: § 2a
Anton-Kleinoscheg-Straße 44
Standort
KG: Gösting
GstNr.: .389
Volksschule, Kindergarten und SchülerInnenhort Fischerau
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Volksschule, Kindergarten und SchülerInnenhort Fischerau
ObjektID: 120732
Status: § 2a
Augasse 81, 81a, 81b
Standort
KG: Gösting
GstNr.: 341/250; 341/120
Frühmittelalterliche Wehranlage am Frauenkogel Datei hochladen Frühmittelalterliche Wehranlage am Frauenkogel
ObjektID: ArD-6-034
Status: Bescheid
Frauenkogel
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Gösting
GstNr.: 122/1
Fürstenwarte auf dem Plabutsch Datei hochladen Fürstenwarte auf dem Plabutsch
ObjektID: 115284
Status: Bescheid
Fürstenstandweg 100
Standort
KG: Gösting
GstNr.: .778
Der Fürstenstand, auch Fürstenwarte genannt, hat seine Wurzeln im frühen 19. Jahrhundert. Nach einem Besuch von Kaiser Franz I. und dessen Gemahlin Karoline im Jahr 1830 wurde Anfang Mai 1839 eine Holzwarte mit Steinfundament errichtet. Der kaiserliche Besuch gab der Warte den Namen Fürstenstand, eine Gedenktafel erinnert daran.[2]

1852 wurde die hölzerne Turm gegen eine Warte aus Stein getauscht. Die für Aussichtswarten unübliche Schneckenform aus trockenem Gestein, die bis in die Gegenwart erhalten ist, ähnelt in ihrer Bauweise der Kernstockwarte. Die Bauleitung übernahm Franz Hauberisser, der den Plan von Johann Neuwerth ausführte.[3] Bis 1888 hielt die Konstruktion. Die Verwirklichung eines „Bismarck-Turmes“ verhinderte der Ausbruch des Ersten Weltkrieges,[4] die 1934 errichtete Warte stürzte bereits 1937 wieder ein. Nach dem Wiederaufbau hieß der Fürstenstand zur Zeit des Zweiten Weltkrieges „Adolf-Hitler-Turm“, ab 1943 fand er als Flakturm Verwendung. 1950 erwarb der Alpenverein den Fürstenstand, der bis in die Gegenwart öffentlich zugänglich ist.[5]

Sog. Wasserschlössl Datei hochladen Sog. Wasserschlössl
ObjektID: 67947
Status: Bescheid
westlich Göstinger Straße 131
Standort
KG: Gösting
GstNr.: .375
Mariensäule, Siebenbründl Datei hochladen Mariensäule, Siebenbründl
ObjektID: 116035
Status: § 2a
bei Judendorfer Straße
Standort
KG: Gösting
GstNr.: 1/1
Auf der 1757 errichteten Siebenbründl-Säule befand sich eine mittlerweile durch eine Kopie ersetzte Sandsteinfigur, welche Maria im Ährenkleid darstellt. Das Original befindet sich in der Filialkirche in Raach.[6]
Burgruine Gösting
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Burgruine Gösting
ObjektID: 36135
Status: Bescheid
Ruinenweg 50
Standort
KG: Gösting
GstNr.: .22/2
Hauptartikel: Burgruine Gösting
f1
Kriegerdenkmal Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 120810
Status: § 2a
Schloßplatz
Standort
KG: Gösting
GstNr.: 696/5
Das sich am Schlossplatz befindliche um 1920/1925 errichtete Kriegerdenkmal weist eine Sandsteingruppe auf, welche einen Soldaten darstellt der eine Hydra bekämpft. Die Plastik ist signiert mit Eduard Kubovsky.[6]
Schloss Gösting
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Schloss Gösting
ObjektID: 36136
Status: Bescheid
Schloßplatz 7
Standort
KG: Gösting
GstNr.: .32/2; .32/1
Hauptartikel: Schloss Gösting
f1
Neue Weinzödl-Murbrücke Datei hochladen Neue Weinzödl-Murbrücke
ObjektID: 76729
Status: Bescheid
bei Weinzödl 33
Standort
KG: Gösting
GstNr.: 971/4; 226/11
Die Weinzöttlbrücke verbindet die Grazer Bezirke Gösting und Andritz.
Hauptartikel: Weinzöttlbrücke
Zwei ehem. Wachhäuschen Datei hochladen Zwei ehem. Wachhäuschen
ObjektID: 128089
Status: § 2a
bei Wiener Straße 372
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Gösting
GstNr.: 226/11
Die zwei kleinen Wachhäuschen auf polygonalem Grundriss stammen aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie standen ursprünglich am Eingang des ehemaligen Exerzierplatzes sind jedoch mittlerweile versetzt worden.[7]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[8] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Kniely:Aussichtswarten um Graz, S. 430.
  3. Kniely: Aussichtswarten um Graz, S. 432.
  4. Kniely:Aussichtswarten um Graz, S. 433.
  5. Kniely: Aussichtswarten um Graz, S. 434f.
  6. a b Georg Dehio (Begr.), Horst Schweigert (Bearb.): Graz (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 1979, ISBN 3-7031-0475-9.
  7. Auszug aus dem Denkmalverzeichnis. Bundesdenkmalamt
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing