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vom 12.08.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Graz/Gösting

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Graz/Gösting enthält die 13 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des XIII. Grazer Stadtbezirks Gösting.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 120727
Anton-Kleinoscheg-Straße 44
Standort
KG: Gösting

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Volksschule, Kindergarten und SchülerInnenhort Fischerau
ObjektID: 120732
Augasse 81, 81a, 81b
Standort
KG: Gösting
BW Datei hochladen Frühmittelalterliche Wehranlage am Frauenkogel
ObjektID: 76628
Frauenkogel
Standort
KG: Gösting
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ObjektID: 115284
Fürstenstandweg 100
Standort
KG: Gösting
Der Fürstenstand, auch Fürstenwarte genannt, hat seine Wurzeln im frühen 19. Jahrhundert. Nach einem Besuch von Kaiser Franz I. und dessen Gemahlin Karoline im Jahr 1830 wurde Anfang Mai 1839 eine Holzwarte mit Steinfundament errichtet. Der kaiserliche Besuch gab der Warte den Namen Fürstenstand, eine Gedenktafel erinnert daran.[2]

1852 wurde die hölzerne Turm gegen eine Warte aus Stein getauscht. Die für Aussichtswarten unübliche Schneckenform aus trockenem Gestein, die bis in die Gegenwart erhalten ist, ähnelt in ihrer Bauweise der Kernstockwarte. Die Bauleitung übernahm Franz Hauberisser, der den Plan von Johann Neuwerth ausführte.[3] Bis 1888 hielt die Konstruktion. Die Verwirklichung eines „Bismarck-Turmes“ verhinderte der Ausbruch des Ersten Weltkrieges,[4] die 1934 errichtete Warte stürzte bereits 1937 wieder ein. Nach dem Wiederaufbau hieß der Fürstenstand zur Zeit des Zweiten Weltkrieges „Adolf-Hitler-Turm“, ab 1943 fand er als Flakturm Verwendung. 1950 erwarb der Alpenverein den Fürstenstand,[5] der bis vor kurzem öffentlich zugänglich war.

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ObjektID: 67947
westlich Göstinger Straße 131
Standort
KG: Gösting
BW Datei hochladen Plabutscher Schlössel
ObjektID: 120742

seit 2014

Göstinger Straße 149
Standort
KG: Gösting
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ObjektID: 116035
bei Judendorfer Straße
Standort
KG: Gösting
Auf der 1757 errichteten Siebenbründl-Säule befand sich eine mittlerweile durch eine Kopie ersetzte Sandsteinfigur, welche Maria im Ährenkleid darstellt. Das Original befindet sich in der Filialkirche in Raach.[6]

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Burgruine Gösting
ObjektID: 36135
Ruinenweg 50
Standort
KG: Gösting
Hauptartikel: Burgruine Gösting
f1

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Kriegerdenkmal
ObjektID: 120810
Schloßplatz
Standort
KG: Gösting
Das sich am Schlossplatz befindliche um 1920/1925 errichtete Kriegerdenkmal weist eine Sandsteingruppe auf, welche einen Soldaten darstellt, der eine Hydra bekämpft. Die Plastik ist signiert mit Eduard Kubovsky.[6]

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Schloss Gösting
ObjektID: 36136
Schloßplatz 7
Standort
KG: Gösting
Hauptartikel: Schloss Gösting
f1

Anmerkung: Bis 2012 war auch noch das Nebengebäude auf GstNr. .32/1 unter Denkmalschutz.

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ObjektID: 120813

seit 2013

Straßengelstraße 23, 25
Standort
KG: Gösting

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Neue Weinzödl-Murbrücke
ObjektID: 76729
bei Weinzödl 33
Standort
KG: Gösting
Die Weinzöttlbrücke verbindet die Grazer Bezirke Gösting und Andritz.
Hauptartikel: Weinzöttlbrücke

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Zwei ehem. Wachhäuschen
ObjektID: 128089
bei Wiener Straße 341
Standort
KG: Gösting
Die zwei kleinen Wachhäuschen auf polygonalem Grundriss stammen aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie standen ursprünglich am Eingang des ehemaligen Exerzierplatzes sind jedoch im Zuge der Errichtung eines Baumarktes entfernt und in der Nähe ihres ursprünglichen Standortes gelagert worden. Im August 2015 wurden sie im Rahmen der Erweiterung und Neugestaltung des Einkaufszentrums wieder aufgestellt. Sie stehen nun im südlichen Zugangsbereich zum Fachmarktzentrum, nahe der neu gestalteten Bushaltestelle (Zwischenlagerung bis August 2015, Standort seit August 2015 am Grundstück 251/2, Wienerstraße 341).

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Graz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. Kniely: Aussichtswarten um Graz, S. 430.
  3. Kniely: Aussichtswarten um Graz, S. 432.
  4. Kniely: Aussichtswarten um Graz, S. 433.
  5. Kniely: Aussichtswarten um Graz, S. 434f.
  6. 1 2 Georg Dehio (Begr.), Horst Schweigert (Bearb.): Graz (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 1979, ISBN 3-7031-0475-9.
  7. Standort 2015 lt. GIS Steiermark; GstNr. 226/11 lt. BDA veraltet und nicht mehr zutreffend.
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.